Die „International Association for Bridge and Structural Engineering – IABSE“ hat dem BusPort Hamburg den „Outstanding Structure Award 2006” verliehen.
Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), ein Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn AG, ist von der „International Association for Bridge and Structural Engineering (IABSE)“ mit dem „Outstanding Structure Award 2006“ ausgezeichnet worden.
Der IABSE Outstanding Structure Award würdigt besonders bemerkenswerte innovative, kreative und wegweisende Brücken- und Hochbauwerke. „Der Zentrale Omnibusbahnhof in Hamburg wurde für den IABSE Outstanding Structure Award 2006 ausgewählt, weil er ein wunderbar leichtes Dach mit aufstrebenden durchsichtigen Kragarmen auf sehr leichten Stützen hat, das die städtische Infrastruktur bereichert.“ so Holger Svensson, Vize-Präsident der IABSE in seiner heutigen Laudatio.
Das gläserne Dach des ZOB ist ein Bauwerk mit eigenem Charakter. Wie ein riesiger Bumerang mit fast 200 m Länge schützt es die Menschen und Gebäude der großen Bushaltestelle. Jährlich steigen am BusPort Hamburg über 3,25 Mio. Buskunden ein oder aus. 900.000 Fahrgäste reisen von hier im Fernbuslinienverkehr mit 35 verschiedenen Unternehmen in 28 Länder. Täglich fahren allein über 20 mal Linienbusse nach Polen.
Aber auch für die Mobilität der Metropole Hamburg spielt der Zentrale Omnibus Bahnhof eine prägende Rolle. „Unter diesem 3400 Quadratmeter großem Dach laufen nicht nur die internationalen Busverkehre und der Reisebus- und Tourismusverkehr zusammen.
Allein unsere HOCHBAHN-Busse fahren jährlich über 130.000 mal von hier ab“, so Jost Knebel, Ressortvorstand Bus- und Schiffsverkehr der Hamburger Hochbahn AG.
Bisher wurde in Deutschland nur das „Glashaus“ der neuen Leipziger Messe mit dem IABSE Outstanding Structure Award ausgezeichnet. Der BusPort Hamburg steht damit aus Sicht des internationalen Bauingenieurwesens auf einer Stufe mit dem „Millau Viaduct“ in Frankreich, der „Rion Antirion Bridge“ in Griechenland oder auch der „Millenium Bridge“ in London und dem „Stade de France“ in Paris.
Weitere Informationen unter
www.hochbahn.de
www.iabse.org