Die modernste Betriebszentrale Europas
Ende 2007 hat die HOCHBAHN ihre neue Betriebszentrale eingeweiht. Die HOCHBAHN verfolgt sowohl für den U-Bahn- als auch den Busbereich die Strategie einer Zentralisierung der Betriebsführung. Durch die Nutzung neuer Technologien wollen wir das Verkehrsgeschehen auf den U-Bahn- und Buslinien und auf den Haltestellen kundenfreundlicher und effektiver überwachen und steuern. Erstmals sind die Schlüsselbereiche der Betriebsführung unter dem Dach des HOCHBAHNHAUSES vereint.
In der Betriebszentrale geht derzeit die Zusammenführung der bisher sieben U-Bahn-Streckenzentralen, der Zentralen Betriebsleitstelle und der Leitstelle der HOCHBAHN-WACHE vonstatten. Die Arbeitsplätze der Zentralen Betriebsleitstelle und der HOCHBAHN-WACHE wurden bereits in die neue Betriebszentrale verlagert. Darüber hinaus wurden zwei zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet: Von diesen aus wird die Betriebsführung für den Streckenzentralbereich Hagenbecks Tierpark auf der Linie U2 zwischen Emilienstraße und Niendorf Nord gesteuert. Nach dem Linientausch von U2 und U3 am Berliner Tor 2009 werden als nächstes die Streckenzentralen Berliner Tor und Billstedt in die Betriebszentrale verlegt. Später werden die restlichen Streckenzentralen folgen.
Die bisher dezentralen Bus-Leitstellen wurden weitgehend abgebaut und sind bereits zentral zusammengefasst.
Auch die HOCHBAHN-WACHE hat ihre neue Einsatzzentrale in der Betriebszentrale eingerichtet. Über viele Monitore und auf Großbildschirmen hat sie das Geschehen auf allen Haltestellen im Blick und steht im ständigen Kontakt mit den Kollegen vor Ort.
In der neuen Betriebszentrale hat sich die Kommunikation – insbesondere die ressortübergreifende Kommunikation – wesentlich verbessert. Gerade im Fall von Störungen haben sich die kurzen, direkten Wege als äußerst vorteilhaft erwiesen.