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Das Informationssystem für Busfahrgäste

Die HOCHBAHN setzt auf ein integriertes Fahrgast-Informationssystem. Seit Dezember 2001 wird das System FIMS – vollständig heißt es Fahrgast-Informations- und Management-System – aufgebaut. Oberstes Ziel ist es, die Fahrgäste über die aktuellen Abfahrtszeiten der Busse und eventuell auftretende Störungen situationsgerecht und rechtzeitig zu informieren. Das System unterstützt darüber hinaus die Busbetriebslenkung und das Fahrpersonal – und sichert somit einen hohen Qualitätsstandard bezüglich Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit des Busverkehrs. Weitere wichtige Aufgaben sind die Sicherung von Anschlüssen sowie die Gewährleistung von schneller Hilfe in Notsituationen. FIMS ist ein rechnergestützes Betriebsleitsystem (RBL) vom Hersteller Siemens TTF, angepasst auf die Erfordernisse der HOCHBAHN.

Dank Satellitenortung Info über tatsächlichen Standort

 

Fahrgast-Informationssystem am ZOBFIMS basiert auf einer exakten Satellitenortung (DGPS) der Busse und der Übermittlung der Daten in die Leitstelle. Die Bordrechner in den Bussen werden mit Hilfe eines Funk-LANs in den Betriebshöfen mit den Soll-Daten (Strecken- und Fahrplandaten) versorgt. Der Bordrechner kennt somit den Fahrplan und weiß folglich, wo das Fahrzeug sein sollte. Dank der Satellitenortung kennt er aber auch seinen tatsächlichen Standort. Aus diesen beiden Informationen kann er berechnen, ob das Fahrzeug zu früh oder zu spät ist, oder ob es den Fahrplan genau einhält. Diese sogenannte Fahrplanabweichung sowie der aktuelle Standort des Busses wird an die Busleitstelle gefunkt. Mit diesen Daten werden die aktuellen Abfahrtszeiten je Haltestelle automatisch berechnet und ebenfalls über Funk an die elektronischen Abfahrtsanzeiger an den Haltestellen übermittelt. Bei Bedarf werden darüber hinaus weitere wichtige aktuelle Informationen auf den Anzeigern dargestellt. So kann z.B. im Falle einer Störung auf eine Ersatzhaltestelle oder eine alternative Verbindung hingewiesen werden. Fachleute bezeichnen die elektronischen Abfahrtsanzeiger als „Dynamische Fahrgastinformation“ (DFI).

 

Präzise Information auch für Fahrgäste im Bus

 

Das System informiert die Fahrgäste nicht nur an der Haltestelle, sondern auch im Bus präzise. Die nächste Haltestelle wird auf einem Display angezeigt und automatisch über die Bordlautsprecher angesagt. Die aktuellen Daten zur Fahrplanlage ersehen auch die Busfahrer/innen. Mit einem Blick auf ihr Display erkennen Sie ihren Linienweg und die Fahrplanlage (zu früh, zu spät, oder in der Zeit). Zusätzliche Hinweise geben ihnen an, ob sie beispielsweise auf Fahrgäste warten müssen oder wie sie Verkehrsbehinderungen umfahren können.

 

Verbindung in die Betriebszentrale

 

Blick in die BetriebszentraleIn der Betriebszentrale können die Disponenten das Betriebsgeschehen und die Position aller eingesetzten Busse jederzeit auf ihren Bildschirmen verfolgen. Drohen Störungen, können sie sofort reagieren, erforderliche Maßnahmen einleiten (z.B. die Einrichtung einer Umleitung) und die Fahrgäste über die neue Situation informieren. Auch die Anschlussverbindungen werden in der Leitstelle überwacht. Wenn erforderlich, erhalten die betreffenden Busse eine Anweisung, auf Fahrgäste aus U-Bahnen und anderen Buslinien zu warten.

 

FIMS kann Ampelschaltung beeinflussen

 

Mit Hilfe von FIMS wird an wichtigen Kreuzungen die Ampelschaltung (Lichtsignanlagen, kurz LSA) beeinflusst. Nähert sich ein Bus einer Kreuzung, sendet der Bordrechner eine Information an den Kreuzungsrechner, der die Lichtsignalanlage steuert. Die Ampel schaltet auf Grün und lässt den Bus passieren. So gewinnt dieser wertvolle Zeit und die Fahrgäste kommen schneller und pünktlicher an.