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Auszubildende der HOCHBAHN posieren vor einer U-Bahn

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Ein Vortrag mit Folgen …

Erfahrungsbericht einer Bauingenieurin
HOCHBAHN-Ingenieurin Sophia Hofmann
HOCHBAHN

Ich bin eher zufällig zur HOCHBAHN gekommen. Als Gastzuhörerin war ich bei einem Vortrag von Frau Byok (HOCHBAHN-Diversity Managerin). Bei einer Vorstellungsrunde erfuhr sie, dass ich Bauingenieurin bin und hat mich direkt ermutigt, mich initiativ bei der HOCHBAHN zu bewerben. Mich hat beeindruckt, dass die HOCHBAHN eine Diversity Managerin hat. Als Frau in einer männerdominierten Branche haben mich Themen wie Gleichberechtigung und Vielfalt durchaus beschäftigt.

Mit der Rückmeldung hat es dann schon ein wenig gedauert, aber ich hatte mich ja auch initiativ beworben. Schließlich konnte eine passende Stelle gefunden werden. Corona-bedingt wurden die Bewerbungsgespräche virtuell geführt. Das war schon ungewöhnlich, aber alle waren sehr freundlich und ich habe es als sehr angenehm empfunden.

Neben der Aussicht auf einen krisensicheren Arbeitsplatz hat mich als Ingenieurin vor allem das Projekt Neubau U5 gereizt. Und genau daran kann ich nun auch aktiv mitwirken, indem ich mich um das gesamte Bodenmanagement und das Thema Bauwasser kümmere. Meine To-Dos reichen von Prüfungen diverser Vergabeunterlagen über das Vorbereiten von Vertragsverhandlungen bis hin zu Abstimmungen mit Dritten zu HOCHBAHN-Flächennutzungen. Leider gab es durch die Pandemie kein richtiges Onboarding. Das habe ich schon vermisst. Zu Beginn musste man sich so vieles erfragen, was aber dazu geführt hat, dass man seine Kolleg*innen auch gleich viel schneller kennengelernt hat.

Ehrlich gesagt hatte ich anfangs schon das Bild im Kopf, dass die HOCHBAHN ein wenig wie eine Behörde ist. Eher alteingefahren und wenig flexibel. Das hat sich überhaupt nicht bewahrheitet. Positiv überrascht haben mich auch die gute IT-Ausstattung und dass es hier sogar eine Abteilung wie "Wandel und Innovation" gibt.


Sophia Hofmann (33), Ingenieurin für den Bereich U-Bahn-Neubau