Für Ihre und unsere Gesundheit

 

Liebe Fahrgäste,

 

damit wir alle weiterhin gesund ans Ziel kommen, verzichten wir in unseren Bussen aktuell auf einen Einstieg vorne. Wir bitten Sie daher, hinten ein- und auszusteigen und sich Ihr Ticket vorab zu kaufen. Dafür stehen Ihnen sowohl unsere Fahrkartenautomaten als auch die HVV-App zur Verfügung.

Weitere Informationen zu unseren Maßnahmen finden Sie unten stehend in den "Fragen und Antworten zur aktuellen Lage" oder hier im HOCHBAHN-Blog.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihre HOCHBAHN

 

Fragen und Antworten zur aktuellen Lage

Die HOCHBAHN hat den Auftrag, die Stadt am Laufen zu halten. Das gilt auch und gerade in Zeiten des Coronavirus. Nicht alle Hamburgerinnen und Hamburger können von zuhause aus arbeiten. Nicht alle können auf einen Pkw ausweichen. Gerade für Berufstätige im Bereich der Daseinsvorsorge – ob im Lebensmittelhandel oder in Krankenhäusern – ist es entscheidend, dass sie jeden Tag verlässlich zur Arbeit kommen. Daneben müssen wir die Mobilität auch für die aufrecht erhalten, die ohne uns nicht zum Arzt, zur Apotheke oder zum Supermarkt kommen. Darum wird die HOCHBAHN weiterhin ein flächendeckendes Angebot entsprechend des gewohnten Fahrplans aufrechterhalten. 

Dort, wo das Fahrgastaufkommen aktuell besonders hoch ist, verstärken wir das Angebot sogar, um einen ausreichenden Abstand zu ermöglichen. Buslinien, die kaum noch Fahrgäste haben, wie die Linien für Schülerverkehre, bieten wir dafür in geringerem Takt an. 

An den Wochenendnächten, in denen aufgrund der Schließung von Bars und Restaurants ebenfalls deutlich weniger Menschen unterwegs sind, passen wir den Takt der U3 nach 0 Uhr auf einen 20-Minuten-Takt an. 

Alle Informationen finden Sie hier.

Die HOCHBAHN steht bereits seit Wochen im engen Kontakt zu den Experten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und weiteren öffentlichen Stellen, um ihren Beitrag dazu zu leisten, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Hauptübertragungsweg des Virus die Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Die Schmierinfektion ist laut RKI zwar denkbar, spielt aber nur eine nachgeordnete Rolle. Eine zusätzliche Desinfektion der Fahrzeuge wäre nur genau solange wirksam, bis der erste Fahrgast Bus oder Bahn betritt. Eine permanente Desinfektion ist schlichtweg nicht möglich. Letztlich verhält es sich im ÖPNV hinsichtlich des Infektionsrisikos wie in jedem anderen öffentlichen Raum. Hier hilft vor allem die persönliche Hygiene: sich nach Kontakt mit Flächen nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen und sich bei nächster Gelegenheit die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.

Seit Mitte März werden in unseren U-Bahnen und Bussen die Türen automatisch geöffnet, sofern es technisch möglich ist. Dies gilt für alle unsere Busse an Haltestellen mit vorherigem Haltewunsch und die U-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe DT5 (die „Silberlinge“). Die HOCHBAHN verfügt über rund 240 U-Bahn-Fahrzeuge, davon sind rund 120 vom Typ DT5. Diese Maßnahme ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht zwingend erforderlich, jedoch kommen wir hiermit einem realisierbaren Wunsch der Fahrgäste nach.

Die Busse halten an jeder Haltestelle mit Haltewunsch. Ein automatischer Halt an jeder Haltestelle würde die Fahrzeit für Mitfahrende angesichts des derzeitigen geringeren Fahrgastaufkommens unnötig verlängern. Fahrgäste müssen Ihren Haltewunsch nach wie vor über die entsprechenden Taster im Fahrzeug anmelden. Wer sich scheut, die dafür vorgesehenen Knöpfe mit den Händen zu betätigen, kann die Taster auch mit dem Ellenbogen betätigen, den Jackenärmel nutzen oder andere Fahrgäste um Hilfe bitten.

Der Betrieb von Klimaanlagen stellt laut Robert-Koch-Institut nach derzeitigem Kenntnisstand kein erhöhtes Infektionsrisiko dar. Da eine ausreichende Belüftung der Fahrzeuge für Fahrerinnen und Fahrer, aber auch Fahrgäste wichtig ist, bleiben die Klimaanlagen der HOCHBAHN in Betrieb.

Diese Maßnahme wurde vorsorglich getroffen. Nach aktuellem Stand wird das Coronavirus primär über Tröpfcheninfektion übertragen. Die Schmierinfektion spielt demnach eine denkbare, jedoch nachgeordnete Rolle. Der ÖPNV unterscheidet sich hinsichtlich des Infektionsrisikos nach derzeitigem Kenntnisstand nicht von öffentlichen Räumen. Da unsere Fahrerinnen und Fahrer jedoch entscheidend dafür sind, den öffentlichen Nahverkehr aufrecht zu erhalten und potenziell im direkten Kontakt mit jedem einsteigenen Fahrgast stehen, sollen sie durch die Maßnahme besonders geschützt werden.

Ja, es besteht grundsätzlich weiterhin eine Fahrscheinpflicht, auch wenn der Verkauf von Tickets durch Busfahrerinnen und Busfahrer bis auf Weiteres ausgesetzt ist. Zur Verfügung stehen weiterhin Fahrkartenautomaten, die HVV-App sowie der HVV-Onlineshop und Servicestellen.

Fahrgäste unserer Busse sind dazu angehalten, ihre Tickets vor Antritt der Fahrt an einer der mehr als 700 Fahrkartenautomaten sowie über Servicestellen, die HVV-App oder den HVV-Onlineshop zu kaufen. Ist dies aufgrund eines fehlenden oder defekten Fahrkartenautomaten am Startpunkt der Fahrt nicht möglich, muss das Ticket am nächsten Umstiegspunkt nachgelöst werden.

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