Erfahrungsbericht zur technisch-gewerblichen Berufsausbildung

Technisch-gewerblicher Bereich in Vollzeit

technischer azubi hochbahn
© HOCHBAHN

Wie ich auf die HOCHBAHN als Arbeitgeber gekommen bin? Ich habe mich schon länger für Elektrotechnik interessiert und gehört, dass man hier sehr gut im Team arbeiten und spannende Projekte begleiten kann. Das hat mich angesprochen – und ich habe es nicht bereut.

Ein vielversprechendes Indiz dafür, dass die HOCHBAHN die richtige Firma für mich ist, ist die drei geteilte Ausbildung. Wohin gegen eine übliche Ausbildung nur aus Berufsschule und Betrieb besteht, erhalten wir ebenfalls Zugang zu einem technischen Ausbildungszentrum, wo von uns Projekte wie z.B. Frequenzgeneratoren entworfen und gebaut werden sowie die technischen Grundlagen des Elektronikers vertieft. Außerdem ist das Arbeiten im Team dort ein zentraler Ausbildungspunkt. Im Betrieb kann dann das Erlernte umgesetzt werden.

Das Highlight meiner Ausbildung war für mich, als ich mit zwei Kollegen eigenständig ein Elektromotorrad entwickeln durfte. Während der Entwicklungsphase war es uns möglich Erfahrungen zu machen und Aspekte der Elektrotechnik kennenzulernen, die einem „normalen“ Auszubildenden verschlossen bleiben.

Besonders begeistert hat mich dabei der Austausch mit Herstellern von unkonventionellen Bauteilen, die eigentlich nicht zur Ausbildung gehören. So haben wir ständig Neues gelernt und jeder Tag bei diesem Projekt brachte spannende Erkenntnisse. Schön zu sehen war dabei auch, dass wir das theoretisch erlernte Wissen direkt in die Tat umsetzen konnten.
 

Technisch-gewerblicher Bereich in Teilzeit

Hochbahn Auszubildende
© HOCHBAHN

Ausbildung in Vollzeit? Für mich als alleinerziehende Mutter einer zweijährigen Tochter nicht machbar. Ich habe also eine Ausbildung in Teilzeit gesucht. Ein technischer Beruf war schon immer mein Traum, allerdings habe ich damals in dem Bereich keinen passenden Platz gefunden und eine  andere Ausbildung absolviert. Nach einigen Jahren im Beruf und meiner Elternzeit startete ich dann den zweiten Versuch, meinen Traumberuf zu erlernen. Über die KWB (Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V.) und das ServiceCenter für Teilzeitausbildung bin ich zur HOCHBAHN und zur Ausbildung in Teilzeit zur Elektronikerin für Geräte und Systeme gekommen.

Jetzt im ersten Lehrjahr bin ich meist im Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ) und in der Berufsschule, dort werden die Grundlagen vermittelt. Einblicke in die Praxis gibt es auch schon viele: Wir besuchen im HOCHBAHN-Betrieb regelmäßig verschiedene Abteilungen.

Meine Ausbilderinnen, Ausbilder und andere Auszubildende habe ich übrigens schon zu Beginn näher kennengelernt: In der ersten Woche sind wir gemeinsam weggefahren und haben direkt viel über die Ausbildung erfahren. Und bei den Gruppenaufgaben und gemeinsamen Grillen auch gleich mehr über die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen.

Ich komme trotz Teilzeit gut im Lehrstoff mit. Die Ausbildung ist fundiert, gut organisiert und strukturiert. Durch die gemachten „Lehrpläne“ hat man immer einen Überblick über die kommenden Ausbildungsinhalte. Klar, man muss sich schon auch selbst gut organisieren und engagiert sein. Dann läuft es – und wenn ich doch mal Unterstützung brauche, kann ich jederzeit auf meine Ausbilder, Ausbilderinnen und andere Auszubildende zugehen.