19 Mal um die Welt ohne Unfall

Unternehmen | 03.05.2017

  • HOCHBAHN-Busfahrer für 30 Jahre Unfallfreiheit ausgezeichnet
  • Bis Ende 2017 werden noch rund 200 Fahrer eingestellt



Jens Neven
Jens Neven ist seit 1993 Busfahrer bei der HOCHBAHN © HOCHBAHN

 

Sie bewältigen täglich den Großstadtdschungel – die Busfahrer der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN). Zwei Kollegen wurden jetzt für 30 Jahre unfallfreies Fahren ausgezeichnet. Klaus Kloppenburg und Jens Neven sind seit 1993 Busfahrer bei der HOCHBAHN. Für ihre Auszeichnung erfolgte eine strenge Prüfung: Nach einem Check der Berufsfahrertätigkeit durch die HOCHBAHN selbst, wurden die Unterlagen der Fahrer zusätzlich über die Verkehrswacht Hamburg zur weiteren Prüfung beim Bundeskraftfahrtamt vorgelegt. Unfallfreiheit besteht laut diesem nur ohne Verletzung der Straßenverkehrsvorschriften, ohne Bußgeld, ohne Eintrag im Verkehrszentralregister und ohne selbstverschuldete Unfallschäden.

„Vor meinem Job als Busfahrer war ich beim Gerüstbau und der Bundeswehr LKW-Fahrer. Bei der HOCHBAHN wollte ich eigentlich nur reinschnuppern, jetzt bin ich schon bald 25 Jahre hier – das ist doch ein gutes Zeichen", so Klaus Kloppenburg. Für ihn gilt im Straßenverkehr die goldene Regel des „Miteinanders". Sicher ein Grund dafür, dass er es bei jährlich rund 1 400 Busstunden durch die Schichten schaffte, ohne auch nur einen Außenspiegel zu touchieren.

 



Klaus Kloppenburg
Klaus Kloppenburg fährt seit 30 Jahren unfallfrei.
© HOCHBAHN

„Vor meinem Job als Busfahrer war ich beim Gerüstbau und der Bundeswehr LKW-Fahrer. Bei der HOCHBAHN wollte ich eigentlich nur reinschnuppern, jetzt bin ich schon bald 25 Jahre hier – das ist doch ein gutes Zeichen", so Klaus Kloppenburg.

Für ihn gilt im Straßenverkehr die goldene Regel des „Miteinanders". Sicher ein Grund dafür, dass er es bei jährlich rund 1 400 Busstunden durch die Schichten schaffte, ohne auch nur einen Außenspiegel zu touchieren.

Das Rezept von Jens Neven ist ebenfalls plausibel: „Man muss immer vorausschauend unterwegs sein und dabei auch mit eventuellen Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen. Das kennt doch jeder, wir sind ja schließlich alle nur Menschen."

 

 

Das Rezept von Jens Neven ist ebenfalls plausibel: „Man muss immer vorausschauend unterwegs sein und dabei auch mit eventuellen Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen. Das kennt doch jeder, wir sind ja schließlich alle nur Menschen." Auch er war als Berufsfahrer bei der Bundeswehr und später im Fernverkehr tätig. Über einen Bekannten aus dem U-Bahn-Betrieb kam er zur HOCHBAHN. Heute macht er im Schnitt 100 km Strecke pro Dienst und genießt es, im Gegensatz zu seiner Fernfahrertätigkeit, nach Schichtende zu Hause sein zu können.



Busfahrer in Hamburg als Herausforderung

Bis zum Ende des Jahres sucht die HOCHBAHN noch rund 200 Busfahrer. In einer Stadt wie Hamburg eine herausfordernde Aufgabe, denn der Verkehr ruht nie. Die täglich anspruchsvollen Situationen bewältigen die Busfahrer der HOCHBAHN mit Fahrzeugen von 14 bis 25 Metern Länge. Das ist im Maximum fünfmal so lang wie ein üblicher PKW. Jeder Fahrer muss in der Lage sein, unterschiedliche Fahrzeuge zu beherrschen. Denn innerhalb von 30 Dienstjahren fahren die Mitarbeiter bis zu 10 verschiedene Fahrzeugtypen und legen dabei pro Jahr jeweils um die 25 000 innerstädtische Kilometer zurück. Die Busfahrer der HOCHBAHN leisten im Rahmen ihrer Dienste auf 111 Buslinien zuzüglich Sonderlinien täglich 15 000 Fahrgastfahrten und bringen dabei rund 500 000 Kunden ans Ziel.

 



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