Brückenschlag für Busbetriebshof Gleisdreieck

Betrieb und Kunden , Infrastruktur | 06.09.2016

  • Entlastung für Anwohner in der Feuerbergstraße und im Rübenkamp

  • Projekt liegt im Zeitplan

 

 

Seit Mitte Februar 2016 wird im „Gleisdreieck" gebaut. Nördlich der City Nord und südöstlich des Flughafens entsteht Hamburgs modernster Busbetriebshof. Jetzt ist ein erster Meilenstein des Projektes der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) erreicht. Die Brücke vom Tessenowweg über die Gleise der Güterumgehungsbahn wurde fertiggestellt und in Betrieb genommen. Ab sofort kann der Baustellenverkehr über diese Brücke auf das Baugelände gelangen. Das entlastet vor allem die Anwohner in der Feuerbergstraße und im Rübenkamp, die bislang als Zufahrtsweg dienten.

Leif Torge, Projektleiter Gleisdreieick der HOCHBAHN: „Beim Brückenbau haben wir im Interesse der Anwohner in der Feuerbergstraße mächtig aufs Tempo gedrückt. Jetzt ist die Brücke sogar früher fertig als geplant. Auch das Gesamtprojekt liegt im Zeitplan."

Mit dem neuen Busbetriebshof Gleisdreieck erweitert die HOCHBAHN ihre Buskapazitäten und schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen für das Ziel, ab 2020 nur noch emissionsfreie Busse mit innovativen Antriebstechnologien zu kaufen. In der Planung für den Betriebshof sind sowohl Ladekapazitäten für Batteriebusse wie auch der Betrieb von Brennstoffzellenbussen (Herstellung und Lagerung von Wasserstoff und spezielle Tankanlagen) berücksichtigt. Damit kann der Betriebshof Gleisdreieck als erster Standort eine komplett emissionsfreie Busflotte aufnehmen.