DT5-Flotte ab 2017 mit Ansagen zur Ausstiegsseite

Betrieb und Kunden | 29.12.2016

• Ende Januar komplette DT5-Flotte mit automatischen Ansagen ausgestattet
• Ausrüstung der Fahrzeuge erfolgt im Zuge der regulären Wartungsmaßnahmen



Im Januar 2017 erhalten alle DT5-Züge der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) zusätzlich zur Ansage der Haltestellen auch eine automatische Durchsage der jeweiligen Ausstiegsrichtung. Die Erweiterung der Ansagen dient der Barrierefreiheit und soll insbesondere sehbehinderten sowie körperlich eingeschränkten Fahrgästen den Ausstieg erleichtern. Einen erfolgreichen Testlauf zu den Ansagen gab es bereits Ende Dezember mit zunächst acht Fahrzeugen. Die Ausrüstung der kompletten DT5-Flotte erfolgt im Zuge der Installation eines neuen Releases für das Fahrgast-Informationssystem und startet mit dem Jahresanfang. Bis Anfang Februar werden alle DT5-Fahrzeuge mit der automatischen Ansage zum Ausstieg ausgestattet sein.


Der DT5 ist die neueste Generation der Hamburger U-Bahn-Fahrzeuge. Derzeit fahren 56 Fahrzeuge in Hamburg. Alle zwei bis drei Wochen trifft ein neues aus dem Werk ein, sodass die Flotte bis Ende 2017 auf knapp 80 Fahrzeuge anwachsen wird. Ende 2019 wird die HOCHBAHN über 118 DT5-Fahrzeuge verfügen. Jeder neue DT5 erhält bei Eintreffen die zusätzliche Durchsage der Ausstiegsrichtung und auch die DT4-Fahrzeuge der HOCHBAHN werden im Zuge der regulären Wartungen im Laufe des Jahres mit der Erweiterung ausgerüstet. Damit wird der Großteil der U-Bahn-Flotte der HOCHBAHN mit dem neuen Service versehen.


Die Ausstattung der DT5- und DT4-Flotte mit der automatischen Ansage zur Ausstiegsrichtung ergänzt die Maßnahmen der HOCHBAHN zum barrierefreien Ausbau der U-Bahn-Haltestellen. Aktuell wird parallel an insgesamt acht Haltestellen gebaut: Buchenkamp, Buckhorn, Ahrensburg West und Ost, Schmalenbeck (alle U1) sowie Hagendeel, Merkenstraße und Joachim-Mähl-Straße (alle U2). Im kommenden Jahr beginnen dann die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau der Haltestellen Langenhorn Nord und Meiendorfer Weg (beide U1) sowie Uhlandstraße, Habichtstraße, Hohelufbrücke und Lübecker Straße (alle U3). Zu Beginn des kommenden Jahrzehnts sollen alle U-Bahn-Haltestellen barrierefrei zugänglich sein.