Fahrgastinfo an Bord: Monitore in allen Bussen

Unternehmen, Betrieb und Kunden | 17.03.2021

Monitor in einem Hochbahn-Bus in Hamburg
Echtzeitinformationen jetzt auch im Bus: die neuen Monitore. © HOCHBAHN
  • Ausrüstung der HOCHBAHN-Flotte startet
  • VHH übernimmt neues Layout-Design für einheitliches Kundenerlebnis
  • Echtzeitinformationen und Umsteigeverbindungen ab Mitte 2021

Für eine einheitliche Kundeninformation startet die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) in dieser Woche die Nachrüstung von rund 700 Bussen mit einem neuen Fahrgastinformationssystem auf Doppelmonitoren. Auf der einen Hälfte können Kunden künftig das Fahrziel, die nächste Haltestelle, das Linienband mit den folgenden drei Haltestellen und die Stopp-Bestätigung sehen. Auf der anderen Hälfte der Monitore werden ab Sommer weitere Fahrgastinformationen eingespielt. Schon zum Start der Ausrüstung ist hier der aktuelle Fahrweg auf einer Hamburg-Karte zu sehen.

Die komplette HOCHBAHN-Flotte wird bis zum Herbst 2022 mit Doppelmonitoren ausgestattet. Die Busse des Schwesterunternehmens Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) verfügen bereits seit 2013 über ein Informationssystem mit Monitoren. Im Zuge der aktuellen Ausrüstung der HOCHBAHN aktualisiert die VHH ihr Design und übernimmt dabei das neue Layout für die Kundeninformation als einheitliches Element im HVV.

Im Sommer folgt ein Softwareupdate für das Informationssystem der HOCHBAHN-Busse, welches die Anzeige von Echtzeitdaten ermöglicht. Kunden erhalten dann beispielsweise bereits vor der Einfahrt in die nächste Haltestelle eine Übersicht über Umsteigeverbindungen – für Bus, U- und S-Bahn sowie Regionalverkehr. Auch die prognostizierte Ankunftszeit an der nächsten Haltestelle wird dann angezeigt. Perspektivisch sollen zudem Informationen zu Störungen und Sperrungen folgen.

Mit der Entwicklung der Inhalte für das neue Fahrgastinformationssystem beschäftigte sich Ende 2019 ein agiles Team der HOCHBAHN. Ziel war ein Informationsangebot nah am Bedarf der Kunden, welches die Nutzung von Bussen noch komfortabler und attraktiver macht. Die Finanzierung des HOCHBAHN-Projektes erfolgt in Teilen durch Fördermittel des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro.