Hafengeburtstag: HOCHBAHN verstärkt Betrieb

Unternehmen, Betrieb und Kunden | 04.05.2016

• Dichterer Takt, verlängerte U-Bahnen und ausgeweiteter Tagesbetrieb
• Empfehlung: Auch U1 bis Meßberg oder U4 bis Überseequartier nutzen
• Wegen Straßensperrungen schon ab Dienstag Abend per ÖPNV in die City



Hafengeburtstag

HOCHBAHN verstärkt im Einsatz beim Hafengeburtstag
Auch diesen Hafengeburtstag ist die HOCHBAHN verstärkt im Einsatz © HOCHBAHN

 

Von Donnerstag, 5. Mai, bis Sonntag, 8. Mai, feiert Hamburg das größte Hafenfest der Welt – und die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) fährt auf Hochtouren. Für den Einsatzplan bedeutet das: 878 Zugfahrer-Dienste und 5607 Fahrgastzüge sorgen über vier Tage hinweg dafür, dass rund eine Million erwartete Besucher auf die HOCHBAHN zählen können.

Der U-Bahn-Betrieb wird auf allen wichtigen Abschnitten verstärkt. Die U-Bahnen fahren mit maximaler Zuglänge und, wo es erforderlich ist, in dichteren Takten. In den Spitzenzeiten erreicht auf der Linie U3 spätestens alle fünf Minuten eine U-Bahn mit bis zu 600 Fahrgästen pro Richtung den Hafenrand. Dieser kann von den Besuchern alternativ auch über die U1-Haltestelle Meßberg oder die U4-Haltestelle Überseequartier angefahren werden.

In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag wird der Tagesbetrieb bis 01.30 Uhr verlängert. Im Anschluss daran beginnt der planmäßige Nachtbetrieb. Auch Donnerstagnacht wird der Betrieb bis ca. 0.30 Uhr verstärkt, ebenso Sonntagabend bis ca. 21.30 Uhr.


Landungsbrücken und Baumwall: Personal und Leitsysteme lenken Fahrgäste


Auch im Service- und Sicherheitsbereich setzt die HOCHBAHN mehr Personal ein. Die HOCHBAHN-Wache wird ihr Team während des Hafengeburtstages um rund 30 Prozent aufstocken. Insbesondere für den starken Fahrgastandrang an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall werden zahlreiche Mitarbeiter für Informationen, Hilfe und bei Bedarf auch für einen gesteuerten Zugang zu den Bahnsteigen bereit stehen. Aus verschiedensten Abteilungen stellen sich dafür Mitarbeiter der HOCHBAHN zur Verfügung. Verstärkung bekommen sie von Kollegen aus München, Nürnberg, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf und Wien.

Gleichzeitig werden die Fahrgäste um Unterstützung gebeten. Nur wenn alle eintreffenden Fahrgäste zügig die Haltestellen verlassen, können die U-Bahnen anhalten, um andere ein- und aussteigen zu lassen. Neben den seit einigen Jahren an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall eingesetzten Sichtblenden, die den Blick auf den Hafen verwehren und die Fahrgäste zum zügigen Weitergehen motivieren sollen, wird die HOCHBAHN erneut eine „Einbahnregelung“ umsetzen: Statt die Bahnsteige über beide Zu- bzw. Abgänge betreten und verlassen zu können, wird der Fahrgaststrom in eine Richtung gelenkt. Der Zugang erfolgt jeweils über die westlichen Eingänge, das Verlassen über die östlichen Ausgänge. Hinweisschilder, Durchsagen und HOCHBAHN-Personal weisen den Fahrgästen den richtigen Weg.


Einschränkungen im Busbetrieb durch den Hafengeburtstag


Aufgrund von Straßensperrungen am Hafenrand wird Fahrgästen empfohlen, die Innenstadt schon ab Dienstagabend vermehrt mit Bussen und Bahnen zu erreichen. Ab Dienstag, ca. 18 Uhr, bis Montag, ca. 12 Uhr, werden die Bushaltestellen im Bereich Hafen/Landungsbrücken nicht angefahren. Dabei sind die Bushaltestellen Am Kaiserkai (Elbphilharmonie), U Baumwall, U/S Landungsbrücken, Bernhard-Nocht-Straße, St. Pauli Hafenstraße und Hafentreppe betroffen. Die Buslinien 111, 112 und 608 werden umgeleitet.