Hafengeburtstag: HOCHBAHN auf Hochtouren

Betrieb und Kunden | 07.05.2018

 

  • Dichterer Takt, längere Züge und mehr Fahrten
  • Sichtblenden und Einbahnregelung für zügiges Verlassen der Haltestellen
  • Empfehlung: Anfahrt mit U1 bis Meßberg oder mit U4 bis Überseequartier


Vom 10. bis zum 13. Mai – und damit einen Tag länger als gewöhnlich – findet das größte Hafenfest der Welt statt. Der 829. Hafengeburtstag lockt über eine Million Besucher an den Hafenrand – ein Großteil davon kommt mit der U-Bahn. Für eine Großveranstaltung wie den Hafengeburtstag setzt die HOCHBAHN deutlich mehr Personal und Fahrzeuge ein: 852 Zugfahrer werden auf 5 629 Fahrten für die Fahrgäste im Einsatz sein. Auf einigen Abschnitten wird der U-Bahn-Betrieb verstärkt: die U-Bahnen fahren mit maximaler Zuglänge und in einem dichteren Takt. In den Spitzenzeiten erreicht auf der Linie U3 spätestens alle fünf Minuten eine U-Bahn mit bis zu 650 Fahrgästen pro Richtung den Hafen. Besucher können alternativ auch über die U1-Haltestelle Meßberg oder die U4-Haltestelle Überseequartier anreisen. In den Nächten von Freitag auf Sonnabend und Sonnabend auf Sonntag wird der Tagesbetrieb bis 01.30 Uhr verlängert. Im Anschluss daran beginnt der planmäßige Nachtbetrieb. Am Sonntagabend fahren die Züge bis 21.30 Uhr in einem engeren Takt.

 



Landungsbrücken und Baumwall: Personal und Leitsysteme lenken Fahrgäste

Auch im Service- und Sicherheitsbereich setzt die HOCHBAHN wieder mehr Personal ein. Während des Hafengeburtstags stockt die Hamburger Hochbahn-Wache ihr Team um rund 25 Prozent auf. Insbesondere an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall stehen zahlreiche Mitarbeiter für Informationen, Hilfe und bei Bedarf auch für einen gesteuerten Zugang zu den Bahnsteigen bereit.

Auch Fahrgäste werden um Unterstützung gebeten: Ein reibungsloser Fahrgastwechsel ist nur dann möglich, wenn eintreffende Fahrgäste die Haltestellen zügig verlassen. Dafür werden an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall auch in diesem Jahr Sichtblenden eingesetzt, die den Blick auf den Hafen versperren und die Fahrgäste zum zügigen Weitergehen motivieren sollen. Außerdem wird die HOCHBAHN wie auch schon in den letzten Jahren eine „Einbahnregelung“ umsetzen: Statt die Bahnsteige über beide Zu- bzw. Abgänge betreten und verlassen zu können, wird der Fahrgaststrom in eine Richtung gelenkt. Der Zugang erfolgt jeweils über die westlichen Eingänge, das Verlassen über die östlichen Ausgänge. Hinweisschilder, Durchsagen und HOCHBAHN-Personal weisen den Fahrgästen den richtigen Weg.

 



Einschränkungen im Busbetrieb

Im Zuge des Hafengeburtstages ist mit Straßensperrungen und einem insgesamt erhöhten Verkehrsaufkommen am Hafenrand zu rechnen. Daher wird Fahrgästen empfohlen, im Innenstadtbereich spätestens ab Dienstagabend auf das eigene Auto zu verzichten und stattdessen per Bus oder per Schnellbahn anzureisen. Die Bushaltestellen im Bereich Hafen/Landungsbrücken werden ab Dienstag, 17 Uhr, bis Montag, 12 Uhr, nicht angefahren. Betroffen sind die Bushaltestellen Am Kaiserkai (Elbphilharmonie), U Baumwall (Elbphilharmonie), U/S Landungsbrücken, Bernhard-Nocht-Straße, St. Pauli Hafenstraße, Fischauktionshalle, Sandberg und Hafentreppe. Die Buslinien 111, 112 und 608 fahren in beiden Fahrtrichtungen eine Umleitung. Weitere Details und Informationen zu Haltestellenverlegungen finden Sie unter www.hochbahn.de.