Hafengeburtstag: HOCHBAHN-Flotte auf Hochtouren

Betrieb und Kunden , Infrastruktur | 03.05.2017

  • Dichterer Takt, längere Züge und mehr Fahrten
  • Empfehlung: Anfahrt mit U1 bis Meßberg oder mit U4 bis Überseequartier
  • Wegen Straßensperrungen schon ab Mittwochabend per ÖPNV in die City



 

Von Freitag, 5. Mai, bis Sonntag, 7. Mai, lädt Hamburg zum 828. Mal zum größten Hafenfest der Welt. Erwartet werden rund eine Million Besucher – ein Großteil davon kommt mit der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) an den Hafenrand. Für die HOCHBAHN bedeutet das: über drei Tage hinweg sind 650 Zugfahrer auf rund 4 500 Fahrten im Einsatz. Auf allen wichtigen Abschnitten wird der U-Bahn-Betrieb verstärkt. Die U-Bahnen fahren mit maximaler Zuglänge und, wo es erforderlich ist, in dichteren Takten. In den Spitzenzeiten erreicht auf der Linie U3 spätestens alle fünf Minuten eine U-Bahn mit bis zu 650 Fahrgästen pro Richtung den Hafen. Besucher können alternativ auch über die U1-Haltestelle Meßberg oder die U4-Haltestelle Überseequartier anreisen. In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag wird der Tagesbetrieb bis 01.30 Uhr verlängert. Im Anschluss daran beginnt der planmäßige Nachtbetrieb. Am Sonntagabend fahren die Züge bis 21.30 Uhr in einem engeren Takt.

 



Landungsbrücken und Baumwall: Personal und Leitsysteme lenken Fahrgäste

Auch für Service und Sicherheit setzt die HOCHBAHN auf mehr Personal. Während des Hafengeburtstags stockt die Hamburger Hochbahn-Wache ihr Team um rund 20 Prozent auf. Insbesondere an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall stehen zahlreiche Mitarbeiter für Informationen, Hilfe und bei Bedarf auch für einen gesteuerten Zugang zu den Bahnsteigen bereit. Aus verschiedensten Abteilungen der HOCHBAHN stellen sich dafür Mitarbeiter zur Verfügung. Verstärkung bekommen sie traditionell von Kolleginnen und Kollegen aus München, Berlin, Stuttgart und Wien. Rund 150 zusätzliche Dienste sind für diesen Zweck eingeplant.

 

Auch Fahrgäste werden um Unterstützung gebeten: Ein reibungsloser Fahrgastwechsel ist nur dann möglich, wenn eintreffende Fahrgäste die Haltestellen zügig verlassen. Dafür werden an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall auch in diesem Jahr Sichtblenden eingesetzt, die den Blick auf den Hafen versperren und die Fahrgäste zum zügigen Weitergehen motivieren sollen. Außerdem wird die HOCHBAHN erneut eine „Einbahnregelung" umsetzen: Statt die Bahnsteige über beide Zu- bzw. Abgänge betreten und verlassen zu können, wird der Fahrgaststrom in eine Richtung gelenkt. Der Zugang erfolgt jeweils über die westlichen Eingänge, das Verlassen über die östlichen Ausgänge. Hinweisschilder, Durchsagen und HOCHBAHN-Personal weisen den Fahrgästen den richtigen Weg.

 



Einschränkungen im Busbetrieb

Im Zuge des Hafengeburtstages ist mit Straßensperrungen und einem insgesamt erhöhten Verkehrsaufkommen am Hafenrand zu rechnen. Daher wird Fahrgästen empfohlen, im Innenstadtbereich möglichst schon ab Mittwochabend auf das eigene Auto zu verzichten und stattdessen per Bus oder bevorzugt per Schnellbahn anzureisen. Zu beachten ist dabei, dass die Bushaltestellen im Bereich Hafen/Landungsbrücken ab Mittwoch, 17 Uhr, bis Montag, 12 Uhr, nicht angefahren werden können. Betroffen sind die Bushaltestellen Am Kaiserkai (Elbphilharmonie), U Baumwall, U/S Landungsbrücken, Bernhard-Nocht-Straße, St. Pauli Hafenstraße, Fischauktionshalle, Sandberg und Hafentreppe. Die Buslinien 111, 112 und 608 fahren in beiden Fahrtrichtungen eine Umleitung. Weitere Details und Informationen zu Haltestellenverlegungen finden Sie unter www.hochbahn.de.

 



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