Pressemitteilung

Unternehmen, Infrastruktur | 15.10.2018

• Mehrweg statt Plastik für alle Hochbahnerinnen und Hochbahner
• Kooperation mit bundesweitem Recup-System
• Unterstützung durch Behörde für Umwelt und Energie

Die über 5 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) sorgen ab heute nicht mehr nur für umweltfreundliche Mobilität in der Stadt, sondern tragen zudem auch zur Vermeidung von Plastikmüll bei und leisten damit einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz. Denn ab sofort erhalten alle wiederbefüllbare Recup-Becher.

Über 80 Prozent der HOCHBAHN-Belegschaft sitzt nicht mit der Kaffeetasse am Schreibtisch, sondern ist für die Hamburgerinnen und Hamburger im Netz unterwegs – vor allem als Fahrerinnen und Fahrer in Bussen und U-Bahnen. Diese Jobs sind sehr verantwortungsvoll und erfordern einen wachen Kopf. Dabei gehört der Coffee-to-go zum festen Bestandteil des Alltags vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Kaffeeautomaten finden sich daher an allen Betriebsstandorten.


Nachhaltigkeit über den Betrieb hinaus
Um dem Bedarf auf der einen und dem Nachhaltigkeitsanspruch des Unternehmens auf der anderen Seite gerecht zu werden, geht die HOCHBAHN nun eine Partnerschaft mit Recup ein, einem deutschlandweiten Pfandsystem. Damit fallen bei der HOCHBAHN ab sofort jährlich 560 000 Plastikbecher weg.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: „Unser Anspruch, Hamburg auch in Zukunft als lebenswerte Stadt zu erhalten, gilt nicht nur für unsere Verkehrsmittel und das Thema saubere Luft. Nachhaltigkeit heißt auch, dass wir unsere Verantwortung im Ressourcen- und Umweltschutz selbstverständlich wahrnehmen. Wir freuen uns, dass die Behörde für Umwelt und Energie das Recup-System nach Hamburg geholt hat.“

Senator Jens Kerstan, Behörde für Umwelt und Energie: „Die Coffee-to-go-Kultur verursacht jährlich in Deutschland einen riesigen Müllberg an Einwegbechern. Dass dieser vermeidbar ist, dafür steht das Unternehmen Recup mit seinem Pfandbecher. Wir freuen uns, dass wir Recup seit April als guten Partner für ein Hamburg weites Pfandsystem haben. Und wir freuen uns sehr, dass sich auch die Hochbahn für die Einführung des Recup-Systems entschieden hat und als öffentliches Unternehmen so Vorbildfunktion in Sachen Umweltschutz übernimmt.“

Umsetzung durch Behörde unterstützt
Seit mehreren Jahren setzt sich die Umweltbehörde bereits für die Vermeidung von Einwegbechern ein. Mit dem Leitfaden für umweltfreundliche Beschaffung hat der Senat bereits 2016 den Verzicht auf Einweggeschirr, einschließlich Einweg-Coffee-To-Go-Becher, in der Hamburger Verwaltung beschlossen. Bei der von der Umweltbehörde initiierten Kehr.wieder-Kampagne bieten über 260 Cafés in Hamburg Rabatt auf Kaffee in mitgebrachten Mehrwegbechern an. Mehr Infos, wer alles dabei ist, gibt es unter www.hamburg.de/kehrwieder. Mit einer Zuwendung in Höhe von 30.000 Euro unterstützt die Umweltbehörde darüber hinaus das Unternehmen Recup bei der Einführung des Hamburg weiten Pfandsystems.