HOCHBAHN pusht Fahrgastinfos aufs Smartphone

Unternehmen, Betrieb und Kunden , Infrastruktur | 27.07.2017

• Ab sofort WhatsApp-Störungsmeldungen per Push-Benachrichtigung
• HOCHBAHN startet Betaversion für alle vier U-Bahn-Linien
• Hamburg als erste Metropole mit neuem Informationsdienst für den Nahverkehr



 

Aktuelle Meldungen zur U-Bahn direkt aufs Smartphone - mit dem neuen Service der WhatsApp-Störungsmeldung informiert die Hamburger Hochbahn (HOCHBAHN) Fahrgäste unterwegs ab sofort noch individueller und bequemer. Unter www.hochbahn.de/whatsapp können Kunden ab heute die Betaversion des neuen Services in wenigen Schritten abonnieren. Dabei wählen sie gezielt ihre Stammlinie – U1, U2, U3 oder U4 – aus und starten den künftigen Dienst. Ab dann erhalten Nutzer alle Störungen der ausgewählten U-Bahn-Linie automatisch als Push-Nachricht via WhatsApp. Der Betatest soll Aufschluss über die Nutzung, Akzeptanz sowie Optimierungsmöglichkeiten des Services geben. Sofern das neue Angebot gut angenommen wird, prüft die HOCHBAHN die Ausweitung auf Buslinien.


Der neue Informationsdienst via Messenger ist an den bestehenden Twitter-Kanal der HOCHBAHN geknüpft. Alle hier abgesetzten U-Bahn-Meldungen werden linienrein gefiltert und gelangen automatisch per Push-Benachrichtigung auf die Smartphones der WhatsApp-Abonnenten. Mit dem Angebot bestätigt die HOCHBAHN ihre Rolle als Pionier, denn Hamburg ist die erste deutsche Metropole mit einem solchen Service.


Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: „Wer ein Smartphone besitzt, surft heute überwiegend mobil und chattet fast tagtäglich via WhatsApp oder Telegram. Für alle Hamburger mit Smartphone ist es also ein riesiger Mehrwert, wichtige Informationen zu eventuellen Störungen automatisch per Push-Funktion zu erhalten. Mit unserem neuen Service ergänzen wir die bestehenden Kanäle optimal.“

 

Bislang informiert die HOCHBAHN Fahrgäste bereits auf verschiedenen Kanälen über etwaige Störungen – ob vor Ort per Anzeige und Durchsage oder unterwegs per HVV-App und Twitter. Mit dem neuen Service wird das Portfolio um einen wichtigen Aspekt ergänzt. Denn WhatsApp ist der mit Abstand am meisten genutzte Messenger-Dienst in Deutschland (siehe BITKOM Studie). Als Alternative bietet die HOCHBAHN den gleichen Service zusätzlich für Nutzer des Messenger-Dienstes Telegram an. Die Kosten für die Einführung der Betaversion liegen im fünfstelligen Bereich.


Das Monitoring, die Evaluation und die Einführung neuer Services ist Teil der HOCHBAHN-Strategie zum digitalen Kundenerlebnis. Ziel ist es, Mobilität noch stärker aus der Kundenperspektive heraus zu bewerten und zu gestalten. Vor diesem Hintergrund startete die HOCHBAHN sowohl den WLAN-Ausbau an allen U-Bahn-Haltestellen und in der gesamten Busflotte sowie die Ausrüstung der DT5-Flotte mit USB-Ladebuchsen.