Mit der HOCHBAHN durch die Silvesternacht

Betrieb und Kunden | 30.12.2016

• U-Bahnverkehr an Silvester nach Sonnabendfahrplan
• Deutlich mehr Personal im Einsatz
• Leitsysteme an den Landungsbrücken und am Baumwall



 

 

Mit 522 U-Bahn-Fahrten und bis zu 54 Zügen bringt die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) Fahrgäste in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar zur Silvesterfeier und im Anschluss nach Hause. Um das hohe Fahrgastaufkommen zum Jahreswechsel zu stemmen, setzt die HOCHBAHN auch zusätzliche Mitarbeiter ein.


Am Silvestertag verkehren Busse und Bahnen tagsüber im Wesentlichen nach dem Sonnabendfahrplan. Im durchgehenden Nachtbetrieb fahren die U-Bahnen mindestens alle 20 Minuten und zwar auch über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus bis zu ihren Endhaltestellen. Die U3 verkehrt zwischen Schlump und Barmbek (über Hauptbahnhof und Berliner Tor) mit Verstärkerzügen und somit bis zum Beginn des Sonntagsfahrplans (gegen 4 Uhr) im 10-Minuten-Takt. Die U4 fährt zwischen HafenCity-Universität und Billstedt im 20-Minuten-Takt.


Ergänzende Buslinien sorgen für weitere Anschlüsse und Verbindungen. Zwischen 00.00 Uhr und 01.00 Uhr nachts bleiben alle HOCHBAHN-Busse auf den Betriebshöfen. Grund hierfür sind zu erwartende Behinderungen des Straßenverkehrs durch Feuerwerk.


Personal im gesamten Netz – Leitsysteme an Landungsbrücken und am Baumwall
Auch im Service- und Sicherheitsbereich ist die HOCHBAHN für ihre Fahrgäste in der Silvesternacht im gesamten Netz mit deutlich mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz. Insbesondere für den starken Fahrgastandrang an den Haltestellen Landungsbrücken, Baumwall, Feldstraße, St. Pauli, Jungfernstieg und Überseequartier werden Mitarbeiter für Informationen, Hilfe und bei Bedarf auch für einen gesteuerten Zugang zu den Bahnsteigen sowie die Zugabfertigung bereitstehen.


Zudem wird die HOCHBAHN wie auch bei anderen Großveranstaltungen an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall eine „Einbahnregelung“ umsetzen: Statt die Bahnsteige über beide Zu- bzw. Abgänge betreten und verlassen zu können, wird der Fahrgaststrom in eine Richtung gelenkt. Der Zugang erfolgt jeweils über die westlichen Eingänge, das Verlassen über die östlichen Ausgänge. Hinweisschilder, Durchsagen und HOCHBAHN-Personal weisen den Fahrgästen den richtigen Weg. Durch diese Maßnahmen wird seit mehreren Jahren der Fahgastwechsel entzerrt und damit beschleunigt.