HOCHBAHN verpflichtet sich dem UN Global Compact

Unternehmen | 11.12.2017

  • Beitritt zum weltweit größten Netzwerk für Nachhaltigkeit
  • Jährliches Reporting für bessere Messbarkeit und Transparenz
  • Ganzheitlicher Ansatz als Ziel: Umwelt, Ökonomie und Soziales

Verantwortung übernehmen, nachhaltig wirtschaften – die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) ist dem UN Global Compact beigetreten, der weltweit größten und wichtigsten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung.


Mit der Mission als Organisator der nachhaltigen Mobilität in einer lebenswerten Stadt unterstützt die HOCHBAHN die Werte und Ziele des UN Global Compacts macht sie zu einem integralen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Mit dem Beitritt bestätigt die HOCHBAHN die Einhaltung der 10 universellen Prinzipien des UN Global Compacts und setzt bewusst ein Zeichen für Transparenz und Selbstverpflichtung. Denn Teil der Mitgliedschaft ist ein jährlicher Report zur Nachhaltigkeit.


Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: „Hamburg zählt nicht ohne Grund zu den lebenswertesten Städten Deutschlands und der Welt. Unser Job ist es diesen Status zu bewahren, indem wir die Mobilität von morgen schon heute zukunftsfähig und im Einklang mit Mensch und Umwelt gestalten. Mit dem UN Global Compact setzen wir uns einen konkreten Bezugsrahmen, an dem wir uns messen können.“

Im Zuge des Beitritts zum UN Global Compact legt sich die HOCHBAHN nun auf konkrete Handlungsfelder (s. unten) fest – sogenannte „Sustainable Development Goals“. Für diese wird das Unternehmen in den kommenden Monaten konkrete Maßnahmen und Zielsetzungen ausarbeiten. Diese bilden die Basis für den jährlichen öffentlichen Report, den jedes Mitglied vorlegen muss. In Deutschland zählen 433 Unternehmen zu den Unterzeichnern des UN Global Compacts, weltweit sind es knapp 10 000 aus über 160 Ländern.

Mehr als nur Umweltschutz – Nachhaltigkeit bei der HOCHBAHN


Mit ihrem Angebot erbringt die HOCHBAHN schon heute immense Umweltleistungen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit. Würden ab sofort alle ihre Fahrgäste auf einen PKW umsteigen, verursachte dies täglich einen zusätzlichen CO2-Ausstoß von fast 400 Tonnen. Mit dem Aufbau einer komplett emissionsfreien Busflotte wird sich der Nutzen als Vermeider von Emissionen in den nächsten Jahren nochmals steigern.


Aber auch in ökonomischer Hinsicht agiert die HOCHBAHN seit Jahren auf einem hohen Niveau. Ziel ist es dabei, das Unternehmen mit seinen Leistungen zukunftsfähig zu erhalten. Beispielhaft hierfür ist die Instandhaltungspolitik, die eine effiziente und weitsichtige Sicherung der Infrastruktur ermöglicht. Aber auch die Bestrebungen zum U-Bahn-Netzausbau sowie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Services sichern nicht nur die Mobilität von morgen, sondern perspektivisch auch den wirtschaftlichen Bestand des Unternehmens und zahlen somit auf das Kernthema Nachhaltigkeit ein.


Im Bereich Soziales investiert die HOCHBAHN laufend in Projekte wie die Initiative NEUSTART. Zur Förderung der Berufsausbildung sozial benachteiligter Jugendlicher in Hamburg finanziert die HOCHBAHN hierbei jährlich in etwa 30 Ausbildungsplätze. Auch auch die Ausbildung in Teilzeit hat die HOCHBAHN im Fokus. So werden im Rahmen eines Pilotprojektes seit dem diesjährigen Ausbildungsstart zwei Auszubildende in Teilzeit zur Kauffrau für Dialogmarketing ausgebildet. Darüber hinaus sind vier weitere Plätze ausgeschrieben. Hintergrund dieser und ähnlicher Projekte ist konkret die Förderung der Gleichberechtigung im Berufsalltag.

 

Die 10 Handlungsfelder der HOCHBAHN für den UN Global Compact mit Beispielen für aktuell bereits laufende Projekte:


• Gesundheit und Wohlergehen – z.B. interne Schulungen
• hochwertige Bildung – z.B. Förderprogramme und Stiftungen
• Geschlechtergleichstellung – z.B. Förderung von Frauen in technischen Berufen
• sauberes Wasser – z.B. Abscheideanlagen auf Betriebshöfen
• bezahlbare und saubere Energie – z.B. Energiespeicher im U-Bahn-Netz
• menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum – z.B. Initiative NEUSTART
• Industrie, Innovationen und Infrastruktur – z.B. WLAN und barrierefreier Ausbau
• nachhaltige Städte und Gemeinden – z.B. U-Bahn-Netzausbau
• verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster – z.B. Recyclingkonzepte
• Maßnahmen zum Klimaschutz – z.B. Beschaffung emissionsfreier Busse