Sicher zum Silvesterfeuerwerk und zurück

Betrieb und Kunden | 28.12.2018

  • Personaleinsatz deutlich erhöht
  • Leitsysteme an den Landungsbrücken und am Baumwall
  • Durchgehender Nachtbetrieb in der Silvesternacht

Über 500 Fahrten, mehr als 70 Züge und rund 200 Zugfahrer der Hamburger Hochbahn
AG (HOCHBAHN) sind im Einsatz, um ihre Fahrgäste in der Silvesternacht vom
31. Dezember auf den 1. Januar sicher durch die Stadt zu bringen. Für das hohe
Fahrgastaufkommen an den Haltestellen Landungsbrücken, Baumwall (Elbphilharmonie),
Feldstraße, St. Pauli, Jungfernstieg und Überseequartier wird zudem mehr Personal für
Informationen und einen gesteuerten Zugang zu den Bahnsteigen sowie für die
Zugabfertigung bereitstehen.


Wie auch bei anderen Großveranstaltungen wird die HOCHBAHN an den Haltestellen
Landungsbrücken und Baumwall (Elbphilharmonie) die „Einbahnregelung“ umsetzen. Das
bedeutet, dass der Fahrgaststrom in eine Richtung gelenkt wird und die Haltestellen nicht
wie gewohnt über beide Zu- und Abgänge betreten werden können. Hinweisschilder,
Durchsagen und HOCHBAHN-Personal zeigen Fahrgästen vor Ort den richtigen Weg.
Diese Maßnahme wird seit Jahren erfolgreich eingesetzt, um den Fahrgastwechsel zu
entzerren und beschleunigen.


Die Busse und U-Bahnen verkehren an Silvester tagsüber im Wesentlichen nach dem
Sonnabendsfahrplan. Daran schließt sich der durchgehende Nachtbetrieb an, wobei alle
vier U-Bahn-Linien mindestens alle 20 Minuten fahren – auch über die Hamburger
Stadtgrenzen hinweg bis hin zu ihren Endhaltestellen. Die U3 verkehrt zwischen Schlump
und Barmbek (über Hauptbahnhof und Berliner Tor) mit Verstärkerzügen und somit bis
zum Beginn des Feiertagsfahrplans (gegen 4 Uhr) im 10-Minuten-Takt. Der 10-Minuten Takt gilt auch für die U1 von 00.15 bis 02.15 Uhr zwischen den Haltestellen Ohlsdorf und
Farmsen. Die U4 fährt zwischen HafenCity Universität und Billstedt im
20-Minuten-Takt.


Ergänzende Busse sorgen zusätzlich für weitere Anschlüsse und Verbindungen, um ihre
Fahrgäste ans gewünschte Ziel zu bringen. Rund um die Mitternachtsstunde bleiben alle
HOCHBAHN-Busse für etwa eine Stunde auf den Betriebshöfen, da zu dieser Zeit
erfahrungsgemäß mit Behinderungen im Straßenverkehr durch Feuerwerk zu rechnen ist.