HOCHBAHN und VHH öffnen alle Bus-Türen

Betrieb und Kunden | 17.08.2020

  • Trennscheibeneinbau am Arbeitsplatz des Fahrpersonals abgeschlossen
  • Mehr Platzangebot und Ticketverkauf sowie Einstieg vorn wieder möglich
  • Weiterhin Öffnung aller Türen für optimalen Fahrgastfluss und Durchlüftung

 

Alle 1 500 Linienbusse der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) verfügen seit heute über Trennscheiben am Arbeitsplatz des Fahrpersonals. Mit der Maßnahme tragen HOCHBAHN und VHH zur Eindämmung des Coronavirus bei, indem sie Busfahrerinnen und Busfahrer sowie Fahrgäste vor Infektionen schützen. Mit dem zusätzlichen Eingang verbessert sich der Fahrgastfluss deutlich. Vor allem aber gewinnen Fahrgäste mit den zusätzlichen Steh- und Sitzplätzen im vorderen Fahrzeugbereich wieder mehr Raum.


Mitte Juni hatten die Verkehrsunternehmen mit dem flächendeckenden Einbau der Trennscheiben begonnen und schließen die Maßnahme nun planmäßig ab. Lediglich bei einigen wenigen Fahrzeugen von Solaris und Volvo, bleibt die erste Tür noch geschlossen, da ein anderes Scheibenmodell erforderlich ist. Dem Serieneinbau war ein intensiver Entwicklungs- und Abnahmeprozess vorausgegangen, an dem auch die Busfahrerrinnen und Busfahrer beider Unternehmen beteiligt waren. Das verwendete Sicherheitsglas ist hochentspiegelt und hat so gut wie keinen Einfluss auf das Sichtfeld der Fahrer*innen.

Das Öffnen aller Bustüren bei jedem Halt ermöglicht außerdem eine stärkere Durchlüftung der Fahrzeuge. Trotz Klimaanlagen setzen die Verkehrsunternehmen im Kontext der Pandemie auch bei den aktuellen Temperaturen bewusst zusätzlich auf diese Maßnahme. Auch in allen U- und S-Bahnen, die das technisch zulassen, werden alle Türen automatisch an allen Haltestellen geöffnet.


Weitere Maßnahmen der Verkehrsunternehmen im HVV sind die Hygieneteams, die seit Mitte Juni an sieben Tagen die Woche Fahrzeuge und Haltestellen im laufenden Betrieb zusätzlich desinfizierend reinigen sowie die intensive Informationskampagne und die Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht mit rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.