U1-Haltestelle Buchenkamp ist barrierefrei

Betrieb und Kunden , Infrastruktur | 02.02.2017

  • Aufzug, erhöhter Bahnsteig und Orientierungshilfen für Sehbehinderte
  • Baumaßnahme im Zeit- und Kostenplan abgeschlossen
  • Knapp zwei Drittel aller U-Bahn-Haltestellen mittlerweile barrierefrei



 

Die 59. Haltestelle ist geschafft: Ab heute bietet auch die U1-Haltestelle Buchenkamp im
Nordosten Hamburgs älteren Menschen, Eltern mit Kinderwagen und Fahrgästen mit
Handicap einen einfachen und bequemen Zugang zur U-Bahn. Damit sind knapp zwei
Drittel aller U-Bahn-Haltestellen barrierefrei. Die Haltestelle Buchenkamp wird täglich von
rund 3 000 Fahrgästen genutzt. In den Umbau investierte die Hamburger Hochbahn AG
(HOCHBAHN) rund 1,7 Millionen Euro.


In der nur knapp acht Monate langen Bauzeit wurden ein Aufzug in die Treppenanlage
integriert, der Bahnsteig erhöht und ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte Menschen
eingebaut. Gleichzeitig wurden die Bahnsteigwände neu verankert und saniert. Um die
Einschränkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten, fand der Umbau im
Rahmen des Großprojekts „Walddörfer 2016“ der HOCHBAHN statt. Innerhalb des
Projekts erneuerte oder reparierte die HOCHBAHN insgesamt sieben Brücken und baute
an insgesamt sechs Haltestellen gleichzeitig.


Die Haltestelle Buchenkamp ist die meistgenutzte Haltestelle im Bereich der östlichen
„Walddörferbahn“, die von Volksdorf nach Großhansdorf führt. Schon 1912 hatten
Hamburg und Preußen einen Staatsvertrag für den Bau der U-Bahn von Barmbek nach
Ohlstedt bzw. Großhansdorf geschlossen. Der größte Teil der Arbeiten konnte bis zum
Kriegsbeginn 1914 erledigt werden. In den regulären Fahrgastbetrieb ging die Strecke
nach Großhansdorf am 5. November 1921.

 



Großprojekt „Barrierefreier Ausbau“ läuft weiter

Im Rahmen des senatsfinanzierten Programms zum barrierefreien Ausbau baut die HOCHBAHN in diesem Jahr an 13 U-Bahn-Haltestellen. In den Walddörfern werden in Kürze die Haltestellen Buckhorn, Ahrensburg West, Ahrensburg Ost und Schmalenbeck barrierefrei ausgebaut sein. Damit sind dann 65 der insgesamt 91 U-Bahn-Haltestellen (entpricht mehr als 70 Prozent) barrierefrei erreichbar.


Im Laufe des Jahres startet die HOCHBAHN dann auf der U1 den barrierefreien Ausbau der Haltestelle Meiendorfer Weg. Auf der U2 werden die Baumaßnahmen an den Haltestellen Hagendeel, Merkenstraße und Joachim-Mähl-Straße sowie auf der U3 an der Haltestelle Hoheluftbrücke fortgesetzt. Auf der U3 beginnen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten an den Haltestellen Habichtstraße, Uhlandstraße und Lübecker Straße.

 



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