U1 Oldenfelde: Bau der Haltestelle ist genehmigt

Unternehmen, Infrastruktur | 06.09.2017

  • Planfeststellungsverfahren erfolgreich abgeschlossen
  • Baubeginn Februar 2018, Fertigstellung Ende 2019
  • Erste Baumaßnahme im Rahmen des U-Bahn-Netzausbaus

Das Planfeststellungsverfahren zum Bau einer zusätzlichen Haltestelle auf der U1 konnte ohne kritische Einwendungen erfolgreich abgeschlossen werden. Damit erreicht das erste Projekt des vom Senat und der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg beschlossenen U-Bahn-Netzausbaus einen wichtigen Meilenstein. Die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) beginnt im Februar 2018 mit dem Bau der Haltestelle, die Inbetriebnahme ist für Ende 2019 geplant.

Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Der Planfeststellungsbeschluss für die Haltestelle Oldenfelde ist ein wichtiger Schritt für den U-Bahn-Netzausbau in Hamburg. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bürgerbeteiligung funktioniert und wie eine breite Akzeptanz erreicht werden kann.“

Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand HOCHBAHN: „Wir freuen uns sehr, den Planfeststellungsbeschluss für die Haltestelle erhalten zu haben. Das bestätigt, dass unsere Planungen sehr gut waren.“

Auf dem relativ langen Streckenabschnitt zwischen Farmsen und Berne entsteht die Haltestelle Oldenfelde. Die oberirdische Haltestelle wird im Bereich Busbrookshöhe/Am Knill gebaut und rund 4 500 Anwohnerinnen und Anwohnern erstmals einen fußläufigen Zugang zum Hamburger Schnellbahnnetz bieten. Die Anlage wird fahrradgerecht, die dafür integrierte Bike&Ride-Anlage hat rund 240 Stellplätze. Die HOCHBAHN rechnet mit rund 5 000 Fahrgästen, die die Haltestelle jeden Tag nutzen werden. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen bei rund 20 Millionen Euro.

Während der Planung hat eine intensive Abstimmung zwischen der HOCHBAHN und den zuständigen Behörden stattgefunden. Außerdem wurde die Planung von einem umfassenden, dreistufigen Beteiligungsverfahren begleitet. Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek: „Das Beteiligungsverfahren der HOCHBAHN war sehr transparent. Durch die frühzeitige Einbindung der Anwohnerinnen und Anwohner und des Bezirks konnten viele Anregungen in die Planung aufgenommen werden.“

So wurde unter anderem die Lage der Haltestelle um rund 40 Meter nach Süden verschoben. Statt einer Stützwand wird es auf der östlichen Seite einen begrünten Bahndamm geben, und auf der westlichen Seite eine begrünte Sichtschutzwand. Der unterirdische Durchgang wird auch außerhalb der Betriebszeiten offen bleiben und trägt so dazu bei, dass der Stadtteil Oldenfelde dichter zusammenwächst. Auf einen Kiosk wird auf Wunsch der Anwohner verzichtet.

Der Zeitplan für das Projekt: Derzeit läuft das Vergabeverfahren für die Bauleistungen. Der Bau der Haltestelle beginnt im Februar 2018. Der Großteil der Arbeiten kann bei laufenden Betrieb erfolgen. Lediglich vier kürzere Betriebsunterbrechungen werden auf der U1 nötig sein. Diese liegen überwiegend in den verkehrsärmeren Schulferien (Frühjahr 2018/2019 und Herbst 2018). Die Inbetriebnahme der Haltestelle ist für Ende 2019 geplant. Während der gesamten Bauphase steht eine HOCHBAHN-Beauftragte allen Anwohnerinnen und Anwohnern als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Ansprechpartnerin für die U1
Hanna Waeselmann
Tel: 040/32 88-5369
Mail: hanna.waeselmann@hochbahn.de

Der Planfeststellungsbeschluss kann bis zum 18. September 2017 im Bezirksamt Wandsbek, Schloßgarten 9 (Foyer), oder online unter folgendem Link eigesehen werden. http://www.hamburg.de/bwvi/np-aktuelle-planfeststellungsverfahren/9375138/neubau-haltestelle-oldenfelde/

Die künftige U1-Haltestelle ist neben der laufenden U4-Verlängerung zu den Elbbrücken, den Planungen zur U4-Verlängerung Richtung Horner Geest und dem Neubau der U5 Bestandteil des U-Bahn-Netzausbau der Freien und Hansestadt Hamburg. Auch die Planungen der beiden anderen Großprojekte werden von einem mehrstufigen Beteiligungsverfahren begleitet.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Pia Gängrich ● 040/32 88-2663 ● presse@hochbahn.de

 

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