U1: Ritterstraße wird barrierefrei

Betrieb und Kunden , Infrastruktur | 14.03.2018

  • Barrierefreier Ausbau der Haltestelle startet am 19. März
  • Sperrung des Zugangs Ritterstraße
  • Ende 2018 sind rund 80 Prozent aller U-Bahn-Haltestellen barrierefrei

Die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau durch die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) an der U1-Haltestelle Ritterstraße beginnen. Ab dem 19. März starten die Maßnahmen zum Einbau von zwei Aufzügen, eine Erhöhung des Bahnsteigs für einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg sowie die Installation eines taktilen Leitsystems für sehbehinderte Menschen. Dazu muss der Zugang Ritterstraße gesperrt werden. Hier wird zum einen die Baustelle eingerichtet und zum anderen werden die beiden neuen Aufzüge eingebaut. Die meisten Arbeiten können im laufenden Betrieb stattfinden. Lediglich im Sommer 2018 ist für notwendige Bahnsteigarbeiten eine Betriebsunterbrechung auf der U1 vorgesehen. Die Fertigstellung der Haltestelle ist für Sommer 2019 geplant.

Die für den barrierefreien Ausbau erforderlichen Investitionskosten belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Die U1-Haltestelle Ritterstraße wurde im Jahr 1962 eröffnet und wird heute von rund 13 000 Fahrgästen werktäglich genutzt.

Die HOCHBAHN zieht das Tempo beim barrierefreien Ausbau in diesem Jahr nochmals ordentlich an. So bündelt sie in den kommenden Monaten die Arbeiten auf dem östlichen Ast der U1 zum barrierefreien Ausbau von sechs Haltestellen. Durch die Bündelung, die in den fahrgastschwächeren Sommerferien liegen, können Einschränkungen für Fahrgäste so gering wie möglich gehalten werden. Noch bis zum Ende diesen Jahres wird die HOCHBAHN rund 80 Prozent ihrer U-Bahn-Haltestellen barrierefrei ausgebaut haben.

 

U1 Ritterstraße
Die U1-Haltestelle Ritterstraße wird mit einem Aufzug barrierefrei ausgebaut. © HOCHBAHN

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