U3: Nächster Halt Landungsbrücken

Betrieb und Kunden , Infrastruktur | 13.12.2019

HOCHBAHN Landungsbruecken Hamburg
Die Visualisierung zeigt die über 100 Jahre alte, denkmalgeschützte U3-Haltestelle Landungsbrücken nach Fertigstellung der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. © HOCHBAHN
  • Ab 16. Dezember: Züge halten wieder an den Landungsbrücken
  • Bahnsteigerhöhung, Gapfiller und Orientierungshilfen
  • U3 Landungsbrücken ab März 2020 barrierefrei

Ab dem 16. Dezember, Betriebsbeginn, halten die Züge der U3 auch wieder an der Haltestelle Landungsbrücken. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an der über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Haltestelle Landungsbrücken konnten noch vor den bevorstehenden Feiertagen abgeschlossen werden. Damit ist die Station wieder für die täglich rund 29 000 Fahrgäste geöffnet.

Der barrierefreie Ausbau läuft weiter. Aktuell verfügt die Station bereits jetzt über erhöhte Bahnsteige zum niveaugleichen Ein- und Ausstieg sowie ein ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte Menschen. Auch der „Gapfiller“, der den Abstand aufgrund der extremen Kurvenlage der Haltestelle zwischen Zug und Bahnsteigkante verringert, ist erfolgreich eingebaut worden. Die restlichen Arbeiten an der Station können jetzt noch im laufenden Betrieb angepackt werden. Bis März 2020 sollen die zwei Aufzüge in Betrieb genommen werden, die von der Straßenebene direkt bis auf die Bahnsteige führen. Damit ist die Station dann auch komplett barrierefrei ausgebaut und bietet auch älteren Menschen, Eltern mit Kinderwagen und Personen mit Handicap einen einfachen und bequemen Zugang zur U-Bahn.

Ursprünglich sollte die U3-Haltestelle Landungsbrücken bereits seit Mitte Oktober wieder für die Fahrgäste geöffnet sein. Grund für die Verzögerung war die Bausubstanz der historischen Haltestelle, die deutlich schlechter war als zunächst erwartet.

In das Gesamtprojekt investiert die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) rund 28 Millionen Euro. Davon entfallen rund 9 Millionen Euro auf den barrierefreien Ausbau, der durch das entsprechende Senatsprogramm finanziert wird.