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U5: Entscheidung Barmbek-Nord noch in diesem Jahr

Unternehmen, Infrastruktur | 30.11.2017

  • Zwei Haltestellen weiter im Rennen
  • Entscheidung zwischen Süd- und Nordvariante soll vor Weihnachten fallen
  • Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger vor Ort

 

Der Lenkungskreis zum Neubau der U5 unter Leitung von Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof hat auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen, dass bei der derzeit laufenden Suche nach der optimalen Haltestellenlage für Barmbek-Nord noch zwei Standorte im Rennen sind. Auf einer möglichen Südvariante mit Anbindung des S-Bahnhofs Rübenkamp wäre dies die Haltestelle Hartzlohplatz. Als Alternative stellt sich eine Haltestelle im Bereich der Nordheimstraße, bei der die U5 direkt von Bramfeld über Steilshoop und Sengelmannstraße in die City Nord führen würde (Nordvariante). Beide Trassenführungen werden nun abschließend untersucht und hinsichtlich des Gesamtnutzens verglichen. Gleichzeitig werden die Bürgerinnen und Bürger sowohl an der Nord- als auch an der Südvariante in die Überlegungen mit einbezogen. Eine Entscheidung über die zu realisierende Trasse und damit über die Haltestellenlage in Barmbek-Nord will der Lenkungskreis noch vor Weihnachten treffen.

 

Mit der jetzt getroffenen Entscheidung werden die möglichen Haltestellenlagen Hartzloh West, Hartzloh Ost, Rümkerstraße und Rungestraße nicht weiter verfolgt. Dieses ist das Ergebnis der vertieften Untersuchungen im Auftrag des Lenkungskreises aus dem Sommer des Jahres, die nun abgeschlossen werden konnten. Im Vergleich zu den Alternativen auf der Südvariante sprechen die zugrunde gelegten Kriterien insgesamt für eine Haltestelle Hartzlohplatz. Gleichzeitig können die städtebaulichen Ziele mit dieser Haltestellenlage gut erfüllt werden. Zudem besitzt der Standort Hartzlohplatz bauliche Vorteile im Vergleich zu den anderen Haltestellenlagen mit einer direkt angrenzenden Bebauung wie z.B. Hartzloh Ost.

 

Auf der Nordvariante haben die vertiefenden Planungen seit Juli dieses Jahres ergeben, dass eine Haltestelle im Bereich der Nordheimstraße baulich, verkehrlich und betrieblich darstellbar ist. Mit der jetzt erreichten Planungstiefe kann diese Haltestellenlage nun der möglichen Haltestelle Hartzlohplatz gegenübergestellt und abgewogen werden. Hierfür werden verschiedene Kriterien wie verkehrliche und städtebauliche Wirkungen, aber auch Realisierbarkeit, Kosten, Bauzeit und Wirtschaftlichkeit miteinander verglichen. Auf zwei Veranstaltungen in Barmbek-Nord wird die HOCHBAHN Mitte Dezember den Bürgerinnen und Bürgern den aktuellen Planungsstand sowohl für die Nord- als auch für die Südvariante vorstellen.
Hintergrund zu den alternativen Trassenvarianten: Im Juli hatte die mit der Planung der U5 vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg beauftragte HOCHBAHN im Rahmen der Vorentwurfsplanung den Suchraum für eine optimal gelegene Haltestelle in Barmbek-Nord erweitert.

 

Hintergrund: Neben der baulichen Prüfung der Südvariante hat die HOCHBAHN für den gesamten Abschnitt U5 Ost schon frühzeitig sehr umfangreiche Verkehrsmodellrechnungen durchgeführt. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass die voraussichtliche Anzahl an Umsteigevorgängen (und damit die Netzwirkung der U5) für die Sengelmannstraße (U1/U5) deutlich über den ersten Schätzungen liegt. Die entsprechenden Werte für die Haltestelle Rübenkamp (S1/U5) fallen dagegen niedriger aus als erwartet. Die Ergebnisse der Verkehrsmodell-rechnungen in Zusammenhang mit dem längeren Streckenverlauf und den daraus resultierenden längeren Fahrzeiten von Bramfeld/Steilshoop zur Sengelmannstraße sprechen für die Nordvariante.

 

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