U5 Mitte: Gelungener Projektauftakt

Unternehmen, Infrastruktur | 28.02.2019

  • Auftaktveranstaltungen mit interaktiven Modulen sehr gut angenommen
  • Rund 10 000 Besucherinnen und Besucher informieren sich vor Ort
  • Online-Plattform mit bisher 55 000 Besuchern erfolgreich gestartet 

Mit Beginn der Vorplanung für die U5 Mitte hat die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) im Februar eine umfassende Bürgerbeteiligung für das Projekt gestartet. Auf den bisher sieben Auftaktveranstaltungen konnten sich interessierte Hamburgerinnen und Hamburger über die neue U-Bahn-Linie informieren und an verschiedenen interaktiven Stationen die Planung kennen lernen. Knapp 10 000 Besucherinnen und Besucher werden bis morgen die Veranstaltungen besucht und sich vor Ort beteiligt haben.

Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt, Dr. Peter Tschentscher, zum Abschluss der Auftaktveranstaltungen: „Hamburg braucht die U5. Mit der neuen Linie werden rund 150.000 Anwohnerinnen und Anwohner fußläufig an das Schnellbahnsystem angeschlossen. Die rege Teilnahme an der Bürgerbeteiligung zeigt das große Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger. Das ist ein gelungener Auftakt für die weiteren Beteiligungsverfahren.“

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: „Wir wollen die Hamburgerinnen und Hamburger für die neue U-Bahn-Linie begeistern, sie sollen sich mit ihr identifizieren, sie zu ihrer Linie machen. Auf den ersten Veranstaltungen war zu spüren, wie groß die Begeisterung, das Interesse und auch die Neugierde auf die U5 schon heute ist. Der frühe Zeitpunkt ist genau richtig, denn genau jetzt sind die Planungen konkret genug für den Diskurs und gleichzeitig offen genug für die Anregungen und Ideen der Menschen vor Ort.“

Im Rahmen von acht Auftaktveranstaltungen an vier zentralen Punkten in der Stadt konnten viele Hamburgerinnen und Hamburger die U5 Mitte kennen lernen. Die HOCHBAHN setzt dafür auf eine Mischung aus Information, Dialog und Interaktion. An verschiedenen Stationen werden die Planungen vorgestellt und Anregungen aufgenommen. Schon vor Baubeginn wird die Haltestelle der Zukunft mit Hilfe von VRBrillen erlebbar und die U-Bahn-Planung an einem Stadtmodell mit interaktiven Modulen anfassbar. Am 1. März zwischen 13 und 19 Uhr findet die achte und vorerst letzte zentrale Auftaktveranstaltung im Hühnerposten statt. Nach den zentralen Auftaktveranstaltungen wird die Beteiligung in den Stadtteilen entlang der Strecke fortgesetzt.

Neben den Veranstaltungen vor Ort  haben auch mehr als 55 000 Interessierte das Angebot zur Information und Beteiligung auf der neu geschaffenen Online-Plattform schneller-durch-hamburg.de genutzt. Über 700 Fragen, Ideen und Anregungen sind in den ersten sechs Wochen eingegangen. Neben der Forderung nach einem schnellen Baubeginn waren vor allem Fragen rund um die Streckenführung und die Haltestellenlagen von großem Interesse.

Henrik Falk: „Die Hamburgerinnen und Hamburger sind unsere Experten vor Ort, ihre Ideen sind für die Planung besonders wertvoll. Deshalb sammeln wir alle Anregungen nicht nur auf Veranstaltungen vor Ort, sondern auch online ein. So kann sich jeder auch bequem von Zuhause und jederzeit an den Planungen beteiligen. Wir erreichen damit auch diejenigen, die nicht zu Veranstaltungen kommen können oder wollen.“ 

Mit der U5 erhalten mehr als 150 000 Hamburgerinnen und Hamburger erstmalig einen Anschluss an das Hamburger Schnellbahnnetz. Die neue Linie soll von Bramfeld und Steilshoop über die City Nord und Winterhude/Uhlenhorst in die Innenstadt und von dort Richtung Siemersplatz bis nach Stellingen fahren. Für den ersten Abschnitt der U5 Ost (Bramfeld bis City Nord) startet noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren. Die Machbarkeitsuntersuchung für die U5 Mitte (City Nord bis Stellingen) ist abgeschlossen, seit Beginn des Jahres läuft für diesen Abschnitt die Vorplanung. Für die Erschließung des Hamburger Westens läuft derzeit die Machbarkeitsuntersuchung. Hier sind sowohl eine U-Bahn- als auch eine S-BahnVariante denkbar.

 

Das Foto U5 Mitte: Gelungener Projektauftakt zeigt von links Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN sowie Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.