U5: Probebohrungen für Nordvariante in Barmbek-Nord

Infrastruktur | 30.08.2017

  • Untersuchungen im Zuge der Suchraum-Erweiterung
  • Baugrundaufschlüsse wichtig für weitere Planung



 

Anfang September beginnen die Probebohrungen für eine mögliche Nordvariante der U5 im Bereich Barmbek. Im Rahmen dieser Bohrungen werden die Bodenverhältnisse analysiert. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die weitere Planung. Die Zusammensetzung des Bodens ist insbesondere für den Bau der Strecke und Haltestellen von großer Bedeutung. Die Analyse im Vorfeld hilft dabei, Überraschungen zu vermeiden.


Für jede Bohrstelle sind etwa sieben bis zehn Tage veranschlagt. Die Bohrungen im Bereich Zwanckweg, Nordheimstraße, Steilshooper Allee und Ruwoldtweg laufen voraussichtlich bis Anfang Dezember. Gebohrt wird bis zu 60 Meter tief – tagsüber und auf öffentlicher Fläche. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden per Hauswurfsendung informiert.


Die Bohrungen sind erforderlich, weil im Rahmen der Vorentwurfsplanung zum Bau der U5 Ost der Suchraum für eine Haltestelle in Barmbek-Nord erweitert wurde. Zusätzlich zu einer Streckenführung von Steilshoop über Rübenkamp bis Sengelmannstraße (Südvariante) wird auch eine Nordvariante untersucht, die von Steilshoop direkt zur Sengelmannstraße und von dort weiter in die City Nord führen soll. Auf dieser Trasse könnte eine Haltestelle im Bereich der Nordheimstraße liegen.


Ergebnisse umfangreicher Verkehrsmodellrechnungen hatten gezeigt, dass die voraussichtliche Anzahl an Umsteigevorgängen für die Sengelmannstraße (U1/U5) deutlich über den ersten Schätzungen liegt, die entsprechenden Werte für die Haltestelle Rübenkamp (S1/U5) dagegen niedriger ausfallen als erwartet. Zusammen mit dem längeren Streckenverlauf und den daraus resultierenden längeren Fahrzeiten von Bramfeld/Steilshoop zur Sengelmannstraße hatte dies die HOCHBAHN dazu veranlasst, zusätzlich zur Südvariante auch eine Nordvariante zu untersuchen.

 



Dokumente zum Download