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Bürgerbeteiligung U5 Ost

HOCHBAHN mit dritter Veranstaltung zurück in Barmbek-Nord

Bürgerbeteiligung U5 Ost
"Am lebenden Objekt" konnten die Bewohner Haltestellenausgänge markieren. © HOCHBAHN

 

Ausführlich diskutiert, am Modell ausprobiert: Mit einer sehr interaktiven, dritten Veranstaltung haben die HOCHBAHN und rund 250 Bürger in Barmbek-Nord die möglichen Haltestellenlagen der U5 Ost im Quartier vertieft. Wie lange bräuchte die neue U-Bahn in die Innenstadt? Wie sehr würde die mögliche Baustelle für eine Haltestelle vor der eigenen Haustür das Leben beeinträchtigen? An vier Stationen bekamen die Bürger individuelle Antworten auf ihre Fragen. Im Gespräch mit Bauingenieuren, Verkehrsplanern, einem Rechtsexperten, dem Bürgerbeauftragten der HOCHBAHN für die U5 Ost, Martin Boneß, sowie dem Baudezernenten aus Hamburg-Nord und Abgeordneten aus Bezirksversammlung und Bürgerschaft konnte so besser nachvollzogen werden, warum sich die HOCHBAHN für oder gegen eine Haltestellenlage im Viertel entschieden hat.

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Sehr gut besuchter Mittelpunkt der Veranstaltung in der Stadtteilschule Helmuth Hübener war das städtebauliche Modell. Direkt „am lebenden Objekt“, zwischen Miniatur-Häusern und -Bäumen, markierten die Anwohner zum Beispiel, wo sie sich Haltestellenausgänge vorstellen könnten, aber auch welche Bedenken es an der einen oder anderen Stelle gibt. Viele Besucher drängten sich auch am Stand der Verkehrsplaner. Dort erläuterten die Kollegen ausführlich, welche Gründe dafür sprechen, dass eine Haltestelle aus Sicht der Verkehrsplanung weniger geeignet ist als eine andere. Welche Bedeutung etwa die Anbindung der Schulstandorte oder die der Geschäfte auf der Fuhlsbütteler Straße bei der Kriterienauswertung hat. Im nächsten Schritt wird die HOCHBAHN die verbliebenen fünf Haltestellen – Hartzloh West, Hartzloh Ost, Hartzlohplatz, Rümkerstraße und Rungestraße – nun unter baulichen Kriterien betrachten.

 

Was die Veranstaltung am 18. Februar gezeigt hat? Dass es sehr nachvollziehbare Gründe gibt, warum die fünf Haltestellen weiter untersucht werden. Dass das ausführliche Gespräch zwischen Experten und Anwohnern für mehr Durchblick und Verständnis führt. Und, dass sich auch ein Sonnabend gut eignet, um die Menschen vor Ort umfassend über das Projekt U5 zu informieren.