Machbarkeitsuntersuchung zur U5 Ost

Von Bramfeld über Steilshoop in die City Nord – so geht es weiter

 

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung ist mit der Veröffentlichung der Machbarkeitsuntersuchung ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur U5 Ost erreicht. Ziel der im Oktober 2016 veröffentlichten Studie zur Erweiterung des Hamburger U-Bahn-Netzes  ist es, die ersten Ansätze auf ihre Durchführbarkeit hin zu untersuchen. Dabei wurden Aspekte wie Verkehr, Betrieb, Technik und Wirtschaftlichkeit geprüft. Außerdem die jeweiligen Auswirkungen auf Umwelt und Anlieger.

Die nun veröffentlichte Studie bildet die Grundlage für die im Sommer/Herbst 2016 begonnenen Vorentwurfsplanungen zum U-Bahn-Ausbau. In diesen werden die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal kritisch betrachtet und verschiedene Varianten diskutiert. Im weiteren Verlauf folgen die konkreteren Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanungen. Erst dann können Kosten ermittelt und Fragestellungen zu Bau, Verkehr und Genehmigungen abschließend beantwortet werden. Diese Planungsschritte werden mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Die HOCHBAHN war von der Bürgerschaft im November 2014 mit der Machbarkeitsuntersuchung beauftragt worden. Abgeschlossen werden konnte die Auswertung zum Trassenverlauf Ende 2015. Anschließend erfolgte eine Übersetzung aus der technisch-planerischen Sprache, um die Öffentlichkeit transparent informieren zu können, und eine Prüfung durch den Auftraggeber, die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI).

Die Bürgerinnen und Bürger in Bramfeld, Steilshoop, Barmbek-Nord und der City Nord wurden bereits im Rahmen von Auftaktveranstaltungen zwischen Juni und September 2016 über den aktuellen Planungsstand informiert und hatten hier die Möglichkeit, den Planern der HOCHBAHN Fragen, Ideen und Anregungen mit auf den Weg zu geben.