Der goldene Handschuh

Phantastisch düster, grell komisch und unendlich traurig.

Digitaler Roman
Der goldene Handschuh
© rowohlt

 

Drei Uhr morgens an einem eisigen Tag im Februar 1974, der kleine, schiefe Mann mit dem eingedrückten Gesicht und den riesigen Händen sitzt seit zwölf Stunden auf seinem Stammplatz an der kurzen Seite des L-förmigen Tresens und redet auf seinen Nebenmann ein.


… Ich kannte ma eine, die hab ich geliebt. Irgendwann war sie weg, aber ich weiß, dass sie wiederkommt … die hat immer so gut gerochen, einmalig war das … dies ganze parfümierte Fleisch, da denk ich noch mein Leben dran. Der Leberfleck am Bauch und alles … aber wenn die ein so sieht wie jetzt gerade, so weit kann man ja nich wegsinken, dass einem das egal ist…