Busbetriebshofplanung

Weitsichtig und fahrgastnah

Warum baut die HOCHBAHN den neuen Busbetriebshof ausgerechnet in Alsterdorf und nicht eher am Stadtrand?

Leif Torge leitet das Projekt und hat zu dieser Frage schon mit vielen Hamburgerinnen und Hamburgern gesprochen. Er erklärt: „Im Zusammenspiel mit unseren anderen Busbetriebshöfen können wir mit dem neuen Standort eine optimale Abdeckung des gesamten Hamburger Busnetzes gewährleisten.

 

Das sogenannte Gleisdreieck liegt verkehrsgünstig nah an den aufkommensstarken MetroBus- sowie an zahlreichen weiteren Buslinien. Die günstige Lage mit kurzen Wegen zum Fahrgast schafft erhebliche Vorteile bei Ein- und Aussetzzeiten. Wir können so die Verkehrsbelastung in der Stadt senken und Energie plus Kosten einsparen. Darüber hinaus sind wir in betrieblichen Störungsfällen aber auch deutlich schneller und flexibler, zum Beispiel wenn ungeplant der Bus für die U-Bahn einspringen muss.“

Leif Torge
Leif Torge, Leiter des Projektes Busbetriebshof Gleisdreieck © HOCHBAHN

„Natürlich haben wir auch Alternativen geprüft“, so der Dipl.-Ing. und Architekt weiter, „doch in vielen Fällen reicht die vorhandene Fläche nicht aus. Auch die mögliche Lärmbelästigung für Anwohner ist ein wichtiges Kriterium.“ Im Gleisdreieck findet sich die einzige nahe gelegene Wohnbebauung durch die S-Bahn getrennt östlich des Busbetriebshofs. Bewohner und Anlieger hat die HOCHBAHN frühzeitig in die Planungen einbezogen, sodass Bedenken und Anregungen geprüft werden konnten.So bleiben z. B. die angrenzenden Kleingarten- und Parkflächen erhalten.

Darüber hinaus werden weiträumige Sicht- und Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt. Genauso wie eine Betriebshofgestaltung, die sich mit großflächiger (Dach-)Begrünung bestmöglich in die gewachsene Umgebung einfügt. Bis alles so weit gediehen und der Bau abgeschlossen ist, können die Fahrgäste auf das bestehende HOCHBAHN-Busangebot bauen, bei dem wir mit 111 Linien und über 800 Bussen bereits jeden Tag jede Menge für Hamburg auffahren.

Noch mehr Hintergrundinfos zum neuen Busbetriebshof finden Sie auch auf unserem Blog unter dialog.hochbahn.de.