Park + Ride + Spar

Warum sind immer mehr P+R-Anlagen kostenpflichtig?

Warum sind immer mehr P+R-Anlagen kostenpflichtig? Vivian Schmitz hat diese Frage gestellt und gehört vermutlich zu den über 320 000 Pendlern1 aus dem Hamburger Umland, die jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz in die Hansestadt fahren. Mehr als jeder Dritte von ihnen nutzt dabei den öffentlichen Nah- und Fernverkehr und somit auch das Angebot der HOCHBAHN.


Um für all diejenigen, die einen Teil ihrer Strecke mit dem Auto zurücklegen, den Umstieg auf Bus und Schnellbahn noch komfortabler zu machen, werden die Qualitätsstandards der Park+Ride- (P+R)-Anlagen weiter verbessert. Entsprechend werden immer mehr Anlagen kostenpflichtig.

Insgesamt stehen in Hamburg 9 000 Stellplätze in unmittelbarer Nähe der Bus- und Schnellbahn-Haltestellen zur Verfügung. Ein Großteil der Anlagen wird von der P + R-Betriebsgesellschaft geführt. Um die Parkplätze noch attraktiver zu gestalten, werden die 27 zum Teil überdachten P+R-Anlagen mit ausgewiesenen Frauen- und Behindertenparkplätzen sukzessive optimiert und umfassender ausgestattet. Viele wurden bereits mit Kameras und Rufsäulen ausgerüstet. „All das hat natürlich seinen Preis“, so Heino Vahldieck, Geschäftsführer der P + R-Betriebsgesellschaft, „doch der ist im Vergleich zu anderen Parkangeboten recht günstig.“
 

Vom 1. September bis zum 15. Oktober wird’s übrigens noch günstiger! Innerhalb dieses Zeitraumes können Sie an den P+R-Automaten für 20 Euro eine Parkkarte erwerben, die Ihnen ermöglicht, gleich 45 statt wie sonst 30 Tage lang auf der P+R-Anlage zu parken. Das sind weniger als 0,50 Euro pro Tag. Wer umsteigt, spart also!