U3: Umfangreicher Gleisbau im Herbst
Die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) erneuert im Herbst umfangreich die Infrastruktur der historischen U3. In zwei aufeinanderfolgenden Bauphasen werden dabei Schwellen, Schienen und weitere Bestandteile des Gleises erneuert. Für beide Abschnitte werden die Arbeiten jeweils gebündelt durchgeführt, um die notwendigen Einschränkungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten und die Infrastruktur langfristig für einen sicheren und zuverlässigen U-Bahn-Betrieb zu erhalten.
Die U3 fährt auf einer Strecke, deren Geschichte knapp mehr als 120 Jahre zurückreicht: Am 7. Oktober 1906 wurde in Hohenfelde der erste Spatenstich für Hamburgs erste U-Bahn gesetzt. Sechs Jahre später ging die Ringlinie schrittweise in Betrieb. Große Teile der damaligen Strecke sind bis heute Bestandteil der U3. Damit die historische Infrastruktur auch weiterhin zuverlässig für den modernen U-Bahn-Betrieb genutzt werden kann, wird sie kontinuierlich erneuert und modernisiert.
19. bis 29. Oktober: U3-Sperrung zwischen St. Pauli und Rathaus
Von Montag, den 19. Oktober, Betriebsbeginn, bis Donnerstag, den 29. Oktober, Betriebsschluss, fahren zwischen den U3-Haltestellen St. Pauli und Rathaus keine U-Bahnen. Die Sperrung findet damit während der fahrgastschwächeren Hamburger Herbstferien statt. Grund hierfür sind umfangreiche Bauarbeiten im Gleisbereich.
Auf dem Abschnitt werden rund 860 alte Holzschwellen durch neue Kunststoffschwellen ersetzt. Diese sind langlebiger und widerstandsfähiger und tragen damit zu einer nachhaltigeren und zuverlässigen Gleisinfrastruktur bei. Darüber hinaus erneuert die HOCHBAHN vier Schienenauszugsvorrichtungen. Diese ermöglichen es den Schienen, temperaturbedingte Längenänderungen aufzunehmen und tragen damit zur Stabilität des Gleises bei. Zusätzlich werden ein Teil der Fahrbahn sowie rund 300 Meter Fahrschiene erneuert.
Die HOCHBAHN empfiehlt nach Möglichkeit, andere Schnellbahn- sowie Buslinien zu nutzen. Fahrgäste können sich vorab in der hvv switch App, auf hvv.de oder in der hvv-App über ihre optimalen Fahrtwege informieren. Zusätzlich wird die MetroBus-Linie 17 so umgeleitet, dass sie alle gesperrten Haltestellen bedient.
2. bis 27. November: U3-Sperrung wochentags zwischen Berliner Tor und Barmbek
Auch auf dem U3-Teilabschnitt zwischen Berliner Tor und Barmbek modernisiert die HOCHBAHN im November die Infrastruktur. Insgesamt werden 1.334 Holzschwellen durch neue Kunststoffschwellen ersetzt und rund 650 Meter Stromschiene erneuert.
Dafür ist die U3 vom 2. bis zum 27. November montags bis freitags zwischen Berliner Tor und Barmbek gesperrt. Die Sperrungen beginnen jeweils montags mit Betriebsbeginn und enden in den Nächten von Freitag auf Samstag gegen 1 Uhr. An den Wochenenden fährt die U3 regulär. Damit steht sie während der parallel stattfindenden S-Bahn-Sperrungen am Wochenende als Schnellbahnverbindung zur Verfügung.
Für Fahrten zwischen Barmbek und Berliner Tor können Fahrgäste während der U3-Sperrung unter der Woche die S1 als Schnellbahn-Alternative nutzen. Für die Naherschließung entlang der gesperrten U3-Strecke richtet die HOCHBAHN zusätzlich einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Aufzug an der U3-Haltestelle Hamburger Straße muss aufgrund der Bauarbeiten im gesamten Zeitraum vom 2.bis 27. November außer Betrieb genommen werden. Fahrgäste, die auf einen Aufzug angewiesen sind, können alternativ die Buslinie 261 zwischen Barmbek und Hamburger Straße nutzen. Ergänzend steht außerhalb der Betriebszeiten der Buslinie 261 am Wochenende ein On-Demand-Taxiservice zur Verfügung.
Vom 20. November, 21 Uhr, bis zum 27. November kann die Haltestelle U Berliner Tor aufgrund parallel stattfindender Straßenbauarbeiten nicht von den Ersatzbussen angefahren werden. Fahrgäste erreichen die Innenstadt durch den Umstieg zwischen Ersatzverkehr und U1 an der U-Bahn-Haltestelle Lübecker Straße. Zudem fahren die Ersatzbusse in diesem Zeitraum bis zur Haltestelle U Burgstraße weiter. Von dort können Fahrgäste mit der U2 und U4 bis zur Haltestelle U Berliner Tor weiterfahren.
Die HOCHBAHN empfiehlt nach Möglichkeit, andere Schnellbahn- sowie Buslinien zu nutzen. Fahrgäste können sich vorab in der hvv switch App, auf hvv.de oder in der hvv-App über ihre optimalen Fahrtwege informieren.