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Umwelt und Klima

Unser Fahrplan mit Blick auf den Klimawandel? Zuallererst ein Perspektivenwandel.

Ressourcen schützen, Kraftstoffverbrauch reduzieren, CO2-Emissionen senken. Je weniger Energie wir für das Fahren verbrauchen wollen, desto mehr Energie müssen wir in neue Ideen stecken. Dabei geht es nicht darum, die eine richtige „Wunderlösung“ zu finden, mit der man die Energieprobleme der Menschheit auf einen Schlag beseitigen kann. Sondern vielmehr darum, viele kluge Maßnahmen miteinander zu kombinieren und zu koordinieren. Wenn wir damit die Klimabilanz verbessern können, freuen wir uns  ... kurz ... und dann machen wir uns sofort wieder an die Arbeit, um die nächsten Innovationen auf die Schiene und die Busspur zu bringen.

 

U-Bahn:

Mit jeder U-Bahn bringen wir den Klimaschutz ins Rollen.

Energiesparende U-Bahn-Fahrerinnen und -Fahrer sind gute U-Bahn-Fahrer. Deshalb werden unsere Kolleginnen und Kollegen vom Fahrbetrieb speziell geschult, um die Fahrzeuge so effizient wie möglich zu bewegen. Wie das funktioniert? Unterwegs kann man über ein Display im Führerstand die maximale Geschwindigkeit ablesen. Bis zu dieser sogenannten Abschaltgeschwindigkeit wird der Zug beschleunigt, von da an rollt er quasi im „Leerlauf“ in die nächste U-Bahn-Haltestelle – ganz ohne weitere Energie zu verbrauchen. Der Gesamtstromverbrauch wird so deutlich verringert.

Energiesparen leicht gemacht.

Die modernen U-Bahn-Fahrzeuge DT4 und DT5 zeichnen sich durch konsequenten Leichtbau aus. Eine Gewichtseinsparung von 1.000 Kilogramm bedeutet immerhin 8.000 weniger verbrauchte Kilowattstunden im Jahr. Außerdem speisen unsere modernen U-Bahn-Züge bis zu 40 Prozent der beim Bremsen entstehenden Energie zurück ins Fahrstromnetz. Andere U-Bahn-Fahrzeuge können diese Energie beim Anfahren wieder aufnehmen. Und wenn gerade keine U-Bahn im Umkreis unterwegs ist, die die Energie verwenden kann, wird sie gespeichert. Mit Hilfe von zwei Schwungradspeichern sparen wir jährlich insgesamt bis zu 800.000 Kilowattstunden Energie.

Und was passiert mit der Abwärme aus den Antriebsanlagen? Die nutzt die HOCHBAHN gleich zum Heizen der Fahrgasträume. Denn je weniger Energie verloren geht, desto mehr Gewinn für die Umwelt.

Mit Ressourcenschonung fährt man besser. Und länger.

Wir investieren viel Entwicklungs- und Forschungsarbeit in unsere Fahrzeuge. In ihnen wird Fahrkomfort und moderne Mobilität tagtäglich erlebbar. Deswegen ist es auch selbstverständlich, dass wir sie bestmöglich und schonend behandeln. Schließlich gilt: Je länger U-Bahn-Fahrzeuge für Hamburg im Einsatz sind, desto seltener müssen neue gebaut werden. Unsere U-Bahnen sind echte „Dauerläufer“. Bis zu 45 Jahre lang sind sie auf Hamburgs Schienen im Fahrgasteinsatz. Um die Fahrzeuge so lange betriebsfähig zu halten, muss die HOCHBAHN aber auch einiges tun. Nur eine qualifizierte, konsequente und vor allem detailgenaue Wartung und Instandhaltung gewährleistet, dass dauerhaft weniger Material für Verschleißteile gebraucht und weniger Farben oder Reinigungsmittel benötigt werden.

Bus:

Wer Bus fährt, schont seine Nerven – und die Umwelt.

Lieber entspannt im Bus sitzen als sich selbst im Auto durch den dichten Hamburger Verkehr quälen. Das denken sich immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger. Und leisten damit auch gleichzeitig ihren Beitrag zum Klimaschutz. Für einen klimafreundlichen und nachhaltigen Busverkehr testen wir kontinuierlich die neuesten umwelt- und ressourcenschonenden Techniken. Darüber hinaus wirken sich auch die verkehrstechnische Bevorzugung der Busse durch spezielle Busspuren und Ampelschaltungen sowie leichtere Fahrzeug-Bauweisen sehr positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus. Schließlich lenken aber auch unsere Fahrerinnen und Fahrer mit einer möglichst energieeffizienten Fahrweise unsere Umweltverantwortung entscheidend mit.

Klimaschutz schon vor dem Fahrstart.

Die Motoren unserer Busse werden vor Fahrtantritt an Ladesäulen energiesparend vorgeheizt und sparen so vor allem auf den ersten Kilometern viel Kraftstoff. Durch die Verwendung von Motor-Leichtlaufölen sinkt zudem der Dieselverbrauch um 3 Prozent.

Clevere Mittel zum Umweltschonungszweck: Rußpartikelfilter und „AdBlue“.

Mit Rußpartikelfiltern in den Bussen senken wir den Ausstoß von Rußpartikeln und Stickoxiden. Diese Systeme sind einfach zu warten und zu recyceln und daher besonders umweltfreundlich. Darüber hinaus nutzen wir die Vorteile von AdBlue: Dieser 32-prozentige Harnstoff wird in den Abgasstrom gespritzt, verwandelt sich dort in Ammoniak und spaltet schließlich schädliche Stickoxide in Stickstoff und Sauerstoff.  Mit Hilfe von AdBlue kann bis zu 8 Prozent an Kraftstoff eingespart werden.

Ein XXL-Bus versus 150 Pkw-Fahrten.

Seit 2006 fahren unsere niederflurigen Doppelgelenkbusse durch Hamburg. Sie bieten eine 30 Prozent höhere Kapazität als herkömmliche Gelenkbusse. Zurzeit fahren 26 dieser XXL-Busse auf der mit 60.000 Fahrgästen täglich zu den am stärksten frequentierten Buslinien Europas zählenden MetroBus-Linie 5. Ein voll besetzter XXL-Bus kann 180 Fahrgäste aufnehmen. Aufgrund der hohen Fahrgastzahlen pro Fahrt sinkt der Energieverbrauch pro Kopf deutlich. Stellen Sie sich nur mal vor, die 60.000 Fahrgäste täglich würden stattdessen alle mit dem eigenen Auto durch Hamburg tuckern. Diese zusätzliche Auto- und Emissionsbelastung bleibt uns dank der XXL-Busse schon mal erspart.