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Visualisierung eines künftigen DT6-Zugs, der auf der Linie U3 vor der Hamburger Elbphilharmonie fährt.

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30.000 Radstellplätze an U- und S-Bahn-Haltestellen, Fernbahnhöfen und Fähranlegern

Hamburg erreicht den Meilenstein von 30.000 Radstellplätzen an Schnellbahnhaltestellen, Fernbahnhöfen und Fähranlegern.

Ausbau der Radstellplätze: Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV wird immer einfacher 

• Hamburg erreicht den Meilenstein von 30.000 Radstellplätzen an Schnellbahnhaltestellen, Fernbahnhöfen und Fähranlegern.

 • Der Ausbau erleichtert die Kombination aus Fahrrad und ÖPNV und macht Alltagswege komfortabler. 

• Neben dem quantitativen Ausbau stehen bei der Weiterentwicklung des Radparkangebots insbesondere Qualität, Nutzendenorientierung und Digitalisierung im Fokus. 

Modernisierung und Erweiterung der Radstationen Grundlage für die Entwicklung ist das im Jahr 2015 beschlossene Bike+Ride Entwicklungskonzept.

Mit der entsprechenden Senatsdrucksache wurden konkrete Ausbauziele für das Radparkangebot an Hamburger Schnellbahnhaltestellen festgelegt. Gleichzeitig wurde die P + R-Betriebsgesellschaft mbH als zentral verantwortliche Organisationseinheit für das Radparkangebot an U- und S-Bahn-Haltestellen und Fernbahnhöfen benannt. Ziel sind hamburgweit einheitliche Qualitätsstandards bei Ausstattung, Sauberkeit, Sicherheit und Betrieb.

Seitdem wurde das Angebot kontinuierlich modernisiert und erweitert – von knapp 16.000 Radstellplätzen im Jahr 2012 auf heute mehr als 30.000 Stellplätze. Mit der Einführung der Dachmarke Radkultur Hamburg wurden in 2024 die bisherigen Bike+Ride-Anlagen zu „Radstationen“ umbenannt. Die Dachmarke bündelt die städtischen Angebote rund ums Radfahren unter einer gemeinsamen kommunikativen Absenderschaft: www.radkultur.hamburg.de

Radstellplätze entstehen stadtweit und bedarfsgerecht 

Der Ausbau erfolgt stadtweit und orientiert sich an den jeweiligen Bedarfen vor Ort. Um ein möglichst flächeneffizientes und zugleich attraktives Angebot zu schaffen, werden drei Qualitätsstufen angeboten: frei zugängliche Stellplätze, frei zugängliche und witterungsgeschützte Stellplätze sowie gesicherte und witterungsgeschützte Stellplätze.

Zu den jüngst fertiggestellten Maßnahmen zählen die Radstationen in Bahrenfeld mit 368 neuen Stellplätzen, davon 104 gesichert, in Billstedt mit 74 neuen Stellplätzen, davon 20 gesichert, sowie in Billwerder-Moorfleet mit 170 neuen Stellplätzen, davon 80 gesichert.

Kurz vor dem Abschluss steht außerdem die neue Radstation am S-Bahnhof Wilhelmsburg. Dort entstehen insgesamt 266 neue Radstellplätze, davon 112 gesicherte Stellplätze. Als wichtiger Verknüpfungspunkt im Hamburger Süden wird das dortige Radparkangebot bedarfsgerecht und modern ausgebaut. Die neue Infrastruktur integriert sich harmonisch unter die bestehende Muharrem-Acar-Brücke und ermöglicht künftig auch die digitale und eigenständige Buchung gesicherter Stellplätze. 

Intermodale Wegeketten weiter stärken 

Der Ausbau der Radstationen wird in den kommenden Jahren konsequent fortgesetzt. Bis 2030 wird ein Ausbau auf rund 34.000 Radstellplätze angestrebt. Im Rahmen der Fortschreibung des Bike+Ride-Entwicklungskonzeptes werden dabei insbesondere neue Haltestellen im Zuge der Erweiterung des Schnellbahnnetzes, der Ausbau des Radparkangebots an Fähranlegern, die zunehmende Nutzung von E-Bikes und Lastenrädern sowie die steigenden Erwartungen der Nutzenden an Komfort, Qualität und Digitalisierung berücksichtigt. 

Aktuell laufen weitere Ausbaumaßnahmen an mehreren Standorten im Hamburger Stadtgebiet. So wird das Angebot unter anderem an den Haltestellen Friedrichsberg um 58 Stellplätze, Straßburger Straße um 34 Stellplätze sowie Niendorf Nord um 65 Stellplätze erweitert. Mit der Eröffnung der neuen U4-Haltestellen Horner Geest und Stoltenstraße entstehen zudem direkt bedarfsgerechte Radparkangebote mit insgesamt 648 zusätzlichen Stellplätzen.

Besonders große Bedeutung besitzt die derzeitige Ausbaumaßnahme am Bahnhof Altona. Mit 326 neuen Radstellplätzen entsteht am wichtigsten Verknüpfungspunkt für Nah- und Fernverkehr im Hamburger Westen ein deutlich erweitertes und qualitativ aufgewertetes Angebot. Im Fokus stehen zusätzliche überdachte Stellplätze sowie Verbesserungen bei Betrieb und Unterhaltung der Anlagen. 

Gesicherte Stellplätze zunehmend digital und flexibel buchbar 

Parallel zum Infrastrukturausbau wird auch die Nutzendenfreundlichkeit des Angebots weiter verbessert. Gesicherte Radstellplätze können an neu fertiggestellten und zukünftigen Radstationen digital gebucht werden. Bestehende Anlagen werden dahingehend schrittweise technisch nachgerüstet. Ziel ist ein einfacher und zeitgemäßer Buchungsprozess über ein einheitliches digitales Buchungssystem. Flexible und unkomplizierte Tarifoptionen sollen die Nutzung der Angebote in Zukunft noch intuitiver und alltagstauglicher machen.

Zur Website: www.radkultur.hamburg/radstationen 

Zum digitalen Buchungsportal: www.buchen.radkultur.hamburg/app 

Radkultur Hamburg 

Die Dachmarke Radkultur Hamburg bündelt städtische Angebote rund um das Radfahren unter einer kommunikativen Absenderschaft. Die Radstationen – das Radparkangebot an U- und S Bahn-Haltestellen, Fernbahnhöfen und Fähranlegern im Hamburger Stadtgebiet – werden betrieben von der P + R-Betriebsgesellschaft mbH, ein städtisches Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg.