Max-Brauer-Preis 2026: Vier Arbeiten für die Mobilität von morgen ausgezeichnet
Frische Ideen für die Mobilität von morgen: Die Bürgermeister Dr. h.c. Max-Brauer Stiftung für Begabtenförderung der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) hat die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbszeitraums 2024/2025 ausgezeichnet. Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten wurden erstmals vier statt drei Preise vergeben. Der Stiftungsvorstand entschied zudem, das diesjährige Gesamtpreisgeld von 10.000 auf 11.000 Euro zu erhöhen.
Insgesamt neun Bewerbungen wurden zum Themenkomplex „Der ÖPNV und seine Unternehmen als Dienstleister für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und individuelle Mobilität in der Region Hamburg“ eingereicht. Vier der vorgelegten Arbeiten entstanden in direkter Kooperation mit der HOCHBAHN. Bewertet wurden sie in einem anonymisierten Verfahren von drei Gutachterinnen und Gutachtern.
Die Preisträger und ihre prämierten Arbeiten
1. Platz (jeweils 4.000 Euro):
Nils Rothehüser, Referent Flottenmanagementsoftware für autonome Fahrzeuge bei der HOCHBAHN, Masterarbeit im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.) an der Universität Hamburg.
Thema: „Erfolgsmessung autonomer Ridepooling-Fahrzeuge im ÖPNV – Entwicklung und Analyse relevanter Kennzahlen am Beispiel des Projekts ALIKE“
Kristof Halasz, Masterarbeit an der Technischen Universität Dresden im Masterstudium Verkehrswirtschaft / Transportation Economics M. Sc.
Thema: „Der Schienenbonus im ÖPNV: Eine empirische Analyse zur Präferenz spurgeführter Verkehrsmittel“
2. Platz (jeweils 1.500 Euro):
Felix Schmidt, Teamleiter Systemkonzepte & Data Analytics bei der HOCHBAHN, Masterarbeit in Wirtschaftsinformatik / IT-Management M.Sc. an der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft.
Thema: „Entwicklung eines Bewertungsmodells zur Optimierung von IT Systemarchitekturen auf Linienbussen am Beispiel der Hamburger Hochbahn AG“
Matthias Grote, Dissertation an der Technischen Universität Hamburg.
Thema: „Bewertung neuer Technologien in der Mobilität am Beispiel autonomer Minibusse im ÖPNV ländlicher Räume“
Forschung mit direktem Praxisbezug
Saskia Heidenberger, Personalvorständin der HOCHBAHN: „Die gezielte Unterstützung junger Talente ist eine zentrale Säule für die Zukunft der HOCHBAHN. Dass in diesem Jahr gleich vier herausragende Arbeiten ausgezeichnet wurden, zeigt, wie vielfältig und innovativ die Zukunftsthemen des ÖPNV sind. Besonders stolz macht mich, dass zwei der vier Preisträger aus unserem Unternehmen kommen. Es ist ein echtes Herzensprojekt, engagierte junge Menschen für den ÖPNV zu begeistern und ihnen Raum für herausragende Leistungen zu geben.“
Die feierliche Preisverleihung fand im Kommunikationszentrum der HOCHBAHN in der Hellbrookstraße statt.
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Die HOCHBAHN gründete die Stiftung bereits im Jahr 1961 im Gedenken an Max Brauer, den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens und langjährigen Ersten Bürgermeister Hamburgs. Ziel ist es, wissenschaftliche Arbeiten zu fördern, die unmittelbar zur Weiterentwicklung des Hamburger Nahverkehrs beitragen, und gleichzeitig das Netzwerk zwischen Hochschulen und Praxis zu stärken.
Der aktuelle Wettbewerbszeitraum läuft bereits. Entsprechende Abschlussarbeiten können noch bis zum 31. Dezember 2027 eingereicht werden. Weitere Informationen sind hier abrufbar: Förderpreis | Hamburger Hochbahn AG