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Visualisierung eines künftigen DT6-Zugs, der auf der Linie U3 vor der Hamburger Elbphilharmonie fährt.

Presse & Medien

U1 fährt wieder auf kompletter Linie

Streckensperrung zum 21. August beendet

Am 21. August, mit Betriebsbeginn, fährt die U1 wieder auf der kompletten Linie. Die Arbeiten, für die die U1-Sperrung zwischen Hauptbahnhof Süd und Stephansplatz um eine Woche verlängert werden musste, sind pünktlich beendet.


Grund für die Verzögerungen waren nicht vorhersehbare Probleme beim barrierefreien Ausbau der U1-Haltestelle Steinstraße, bei der von der Straßenebene bis zur U-Bahn-Ebene zwei über 60 Jahre alte Stahlbetondecken durchbrochen werden mussten, die deutlich massiver als angenommen waren. Aufgrund der sensiblen Lage des Aufzuges konnte kein großes Gerät eingesetzt werden.


Für die Restarbeiten in der U-Bahn-Haltestelle Steinstraße fahren die Züge noch bis zum 6. September ohne Halt durch die Station – ab 7. September, mit Betriebsbeginn, wird dann die Haltestelle für Fahrgäste wieder geöffnet. Den Fahrgästen empfiehlt die HOCHBAHN während der Durchfahrt auf die nahe gelegene U1-Haltestelle Meßberg sowie dem Hauptbahnhof Süd (U1/U3) auszuweichen. Auch die Bushaltestelle Hauptbahnhof/Mönckebergstraße (Buslinien 3, 5, 6, 17, 19, 31, 34, 36 und 37) ist eine Alternative für Fahrgäste.

Hintergrund


Im Rahmen der U1-Sperrung seit 8. Juni 2020 zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof Süd und Stephansplatz wurden die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau der Haltestellen Steinstraße und Jungfernstieg durchgeführt, die nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden können. Im Rahmen des barrierefreien Ausbaus erhalten beide Stationen jeweils einen Aufzug, erhöhte Bahnsteige für den niveaugleichen Ein- und Ausstieg sowie ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte und blinde Menschen. Im Frühjahr kommenden Jahres soll die U1-Haltestelle Steinstraße barrierefrei ausgebaut sein und im Sommer dann die U1-Haltestelle Jungfernstieg.


Die Investitionskosten belaufen sich bei der Station Steinstraße auf 5,2 Millionen Euro und beim Jungfernstieg auf 5,5 Millionen Euro.

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