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Visualisierung eines künftigen DT6-Zugs, der auf der Linie U3 vor der Hamburger Elbphilharmonie fährt.

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ZOB Hamburg: Wechsel in der Geschäftsführung zum 1. Juli 2026

Nach acht Jahren als Geschäftsführer übergibt Thorsten Rath an Marco Bär

Zum 1. Juli 2026 wird Marco Bär als neuer Geschäftsführer der Zentral-Omnibus-Bahnhof „ZOB“ Hamburg GmbH bestellt. Damit folgt er auf Thorsten Rath, der nach acht Jahren als Geschäftsführer des ZOB künftig ausschließlich auf seine Tätigkeit innerhalb der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) fokussiert. Die Personalie wird gemeinhin von der HOCHBAHN als größte Anteilseignerin an der Gesellschaft gestellt.

Saskia Heidenberger, Vorständin Personal und Soziales bei der HOCHBAHN: „Thorsten Rath hat über acht Jahre höchstengagiert in seiner Doppelrolle die Geschäfte des ZOB geleitet und das Unternehmen entschlossen nach vorne entwickelt. Dafür gilt ihm unser herzlichster Dank. Mit Marco Bär übernimmt diese Aufgabe jetzt ein weiterer erfahrener Hochbahner, der neben kaufmännischem Wissen auch viel betriebliche Erfahrung im Busbereich mitbringt. Ich wünsche ihm alles Gute für seine künftige Doppelfunktion.“

Marco Bär ist bereits seit 1998 bei der HOCHBAHN. Gestartet mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann mit anschließendem BWL-Studium, war er viele Jahre im Personalbereich tätig. In seiner Zeit als Personalreferent rückte er nah an den Busbetrieb heran und kümmerte sich um die Personalthemen von zwei Betriebshöfen sowie der Busbetriebsverwaltung. Ab Sommer 2018 leitete er vier Jahre lang den Busbetriebshof Langenfelde, bevor er im Juli 2022 die Leitung der Abteilung für die Busbetriebsplanung übernahm. Mit seiner umfassenden Erfahrung aus dem operativen Betrieb und der vielschichtigen Perspektive auf den Busbereich bringt Marco Bär das notwendige Handwerkszeug mit, neben seinen Aufgaben bei der HOCHBAHN künftig die Geschicke des ZOB erfolgreich zu leiten.

Marco Bär, neu bestellter Geschäftsführer des ZOB Hamburg: „Mein Vorgänger übergibt mir eine sehr gut funktionierende Organisation, Thorsten Rath hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Ich freue mich daher sehr auf diese besondere Zusatzrolle, gleichzeitig blicke ich den neuen Aufgaben mit viel Respekt entgegen. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das man mir an dieser Stelle schenkt, und werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dieses in Zukunft auch zurückzuzahlen.“

Thorsten Rath hat mit einer umfassenden Sanierung des ZOB über die vergangenen acht Jahre die Gesellschaft zukunftsfähig aufgestellt. Für die kommenden Monate übergibt er nun zwei bedeutende Projekte in die Hände seines Nachfolgers: die Fortführung der Teilelektrifizierung des ZOB sowie den Ersatz der Fahrzielanzeiger. Der HOCHBAHN bleibt Thorsten Rath weiter erhalten. Nachdem er 14 Jahre den Bus-Betriebshof Hummelsbüttel geleitet hat, steigt er nun tiefer in den Neubau des Betriebshofs Meiendorf ein, den er als Betriebshofmanager künftig führen wird. Der erste elektrische Hof in der Meiendorfer Straße soll im Spätsommer 2026 fertiggestellt werden. Im Anschluss folgt ein Probebetrieb, bevor der Betriebshof mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember regulär in Betrieb geht.

Über die Zentral-Omnibus-Bahnhof „ZOB“ Hamburg GmbH

Der ZOB Hamburg ist die zentrale Haltestelle für den innerdeutschen- sowie grenzüberschreitenden Fernbusverkehr von, nach und über Hamburg. Die HOCHBAHN ist die größte Anteilseignerin am ZOB, daneben halten auch die Autokraft GmbH, die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (vhh.mobility) sowie sechs weitere Beteiligungen Anteilspakete. Geschäftszweck ist der Betrieb des Zentralen Omnibusbahnhofs sowie die Vermietung von Ladenflächen und Gaststätten. Die Gesellschaft führt kein eigenes Personal, es ist nur abgeordnet durch die HOCHBAHN sowie einen Mitarbeitenden von vhh.mobility.