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HOCHBAHN legt ein nochmals verbessertes Angebot vor - dritte Verhandlungsrunde für neuen Manteltarifvertrag

Unterstützung für Familien beim Elterngeld und Kind-krank-Tagen

Dritte Verhandlungsrunde zum Manteltarifvertrag zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN). Nach intensivem Austausch in den vergangenen zwei Runden hat die HOCHBAHN ver.di heute ein drittes, erneut verbessertes Angebot vorgelegt, welches auf die Entlastung und Unterstützung über verschiedene Alters- und Berufsgruppen hinweg eingeht. Mit dem neuen Angebot bringt die HOCHBAHN ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, die Arbeitsbedingungen der rund 6 500 Mitarbeitenden zeitnah und nachhaltig zu verbessern, indem die Verhandlungen möglichst zügig und ohne weitere Streiks abgeschlossen werden. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 7. März angesetzt.

Für Kolleginnen und Kollegen mit Kindern sieht das Angebot eine Aufstockung des Elterngeldes im ersten Lebensmonat auf das Nettogehalt vor. So soll eine gemeinsame Zeit als Familie ohne finanzielle Einbußen ermöglicht werden. Weiterhin umfasst das Angebot die Einführung von bis zu fünf zusätzlichen voll bezahlten Kind-krank-Tagen. Außerdem wird die Möglichkeit für zusätzliche Urlaubstage für den Betriebsdienst auf alle Mitarbeitenden im Prüf- und Sicherheitsdienst, in den Betriebszentralen und auch auf Handwerkerinnen und Handwerker ausgeweitet.

Parallel dazu wird dem Wunsch nach einer Reduzierung der maximalen Dienstlängen bei sogenannten geteilten Diensten im Fahrdienst sowie einer Ruhezeit von im Regelfall 11 Stunden zwischen den Diensten nachgekommen. Bei der wöchentlichen Arbeitszeit sieht das Angebot der HOCHBAHN erstmals eine pauschale Reduzierung auf 38,5 Stunden vor.

Die Erhöhung der Zulagen für Schichtdienste um bis zu 50 Prozent des jeweiligen Stundenentgelts bleibt Bestandteil des Angebotes, ebenso wie ein zusätzlicher Urlaubstag für alle Mitarbeitenden der HOCHBAHN. Im Einzelnen umfasst das aktuelle Angebot folgende Eckpunkte:

•             Aufstockung des Elterngelds im ersten Monat auf das Nettogehalt

•             zusätzlich zum gesetzlichen Anspruch bis zu fünf voll bezahlte Kind-krank-Tage pro Jahr und Kind

•             Reduzierung der maximalen Dienstlänge auf grundsätzlich 13 Stunden bei geteilten Diensten

•             im Regelfall mindestens 11 Stunden Ruhezeit zwischen den Diensten

•             Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 38,5 Stunden

•             1 zusätzlicher Urlaubstag für alle

•             24. und 31.12. sollen auch im Betriebsdienst und Wechsel-Schichtdienst als Feiertage gelten

•             bis zu 15 zusätzliche Urlaubstage ab dem 50. Lebensjahr im Fahrdienst, Prüf- und Sicherheitsdienst, den Betriebszentralen und im Handwerk

•             Einführung von Jubiläumsgeld in Höhe von 750 Euro bei 10 Jahren

•             Erhöhung der Zulagen für Schichtdienste um bis zu 50 Prozent, inklusive erstmaliger Zulage für Samstagsarbeit

Saskia Heidenberger, Personalvorständin und Arbeitsdirektorin der HOCHBAHN sowie Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite: „Die Zufriedenheit unserer Fahrerinnen und Fahrer sowie die Entlastung des Schichtdienstes insgesamt bleiben für uns ein zentrales Anliegen. Gleichzeitig möchten wir mit unserem neuen Angebot Mitarbeitende in unterschiedlichen Lebensphasen noch passgenauer unterstützen – so wie zum Beispiel Mütter und Väter. Zu einem Abschluss konnte sich ver.di heute leider erneut nicht entschließen. Daher gehen wir am 7. März in die nächste Verhandlungsrunde und hoffen dort nun auf eine Einigung im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen."