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Visualisierung eines künftigen DT6-Zugs, der auf der Linie U3 vor der Hamburger Elbphilharmonie fährt.

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HOCHBAHN steigert Verkehrsleistung trotz umfangreicher Infrastrukturprojekte in 2025

Fahrgastzahlen 2025 erneut über Plan

Trotz vieler Baustellen auch 2025 auf Kurs! Die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) hat ihre Verkehrsleistung im vergangenen Jahr weiter gesteigert – und das trotz einer Reihe großer Infrastruktur- und Instandsetzungsprojekte, die mit notwendigen, teilweise umfassenden Einschränkungen im U-Bahn-Betrieb einhergingen. So wuchs die angebotene Kapazität gemessen an den Platzkilometern seit 2019 von rund 13 Millionen bis zum vergangenen Jahr auf fast 14 Millionen an. Damit konnte die HOCHBAHN ihr Leistungsangebot kontinuierlich ausbauen – und das in einer Phase, die von umfassenden Modernisierungen auf der U1 und Netzausbaumaßnahmen auf der Horner Geest geprägt war.

Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand der HOCHBAHN: „Wir investieren massiv in ein leistungsfähiges, zukunftssicheres U-Bahn-System. Dass wir gleichzeitig unsere Verkehrsleistung steigern konnten, zeigt die enorme Kraftanstrengung, die unser gesamtes Unternehmen leistet.“

Steigende Kapazität schlägt sich in der Nachfrage nieder

Die erhöhte Verkehrsleistung der HOCHBAHN wirkte sich direkt auf die Fahrgastentwicklung aus, denn die Zahlen bleiben stabil auf Rekordniveau. Trotz weitreichender Betriebsunterbrechungen und baubedingter Einschränkungen verzeichnete die HOCHBAHN 2025 erneut rund 550 Millionen Fahrgäste – und damit mehr als geplant.

Robert Henrich, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Hamburg heute zuverlässig bewegen – und gleichzeitig die Infrastruktur schaffen, die wir morgen brauchen. Die Zahlen für 2025 zeigen, dass wir dabei auf dem richtigen Weg sind.“

Viele Baustellen – dennoch mehr Angebot

Im vergangenen Jahr wurden bei der HOCHBAHN mehrere große Infrastrukturprojekte vorangetrieben, die für ein leistungsfähiges Schnellbahnsystem der Zukunft unverzichtbar sind. Dazu zählten unter anderem Bauarbeiten für die U4-Verlängerung auf die Horner Geest, für die im Frühjahr verschiedene Sperrungen der U2 notwendig waren. Weiterhin sorgte das Großprojekt „Brücken Volksdorf“ auf der U1, bei dem über 100 Jahre alte Brücken erneuert und Bauwerke modernisiert wurden, für Einschränkungen des U-Bahn-Betriebs zwischen Juni und November.

Beide Maßnahmen machten zahlreiche zeitlich gestaffelte Streckensperrungen notwendig. Gleichzeitig setzte die HOCHBAHN alles daran, die Einschränkungen für Fahrgäste möglichst gering zu halten.